Willkommen bei unserem großen Akkustaubsauger Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Akkustaubsauger. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Akkustaubsauger zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Akkustaubsauger kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Akkustaubsauger erleichtern dir das Staubsaugen. Da sie kabellos sind und von einem Akku angetrieben werden, ist es möglich, dein Heim überall barrierefrei zu reinigen.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Akkuhandsauger und Akkubodensauger. Beide Formen sind in zahlreichen Varianten und unterschiedlichen Designs erhältlich.
  • Akkuhandsauger sind gut geeignet für kleine und schnelle Reinigungen auf Tischen oder anderen Möbeln. Akkubodensauger haben dagegen eine größere Reichweite und können somit fast überall eingesetzt werden.

Akkustaubsauger Test: Das Ranking

Platz 1: Bosch BCH6ZOOO kabelloser Handstaubsauger

Der Bosch BCH6ZOOO ist ein klassischer Akku-Bodensauger mit einem Arsenal an Zubehör und dafür konzipiert, Tierhaaren an den Kragen zu gehen. Das große Fassungsvermögen und die lange Laufzeit sind weitere Merkmale des Akkusaugers.

Derzeit bewerten rund 81% der Rezensenten den Bosch BCH6ZOOO positiv.
Besonders hervorgehoben werden dabei:

  • Die gute Akkuleistung
  • Die kurze Ladezeit
  • Das umfangreiche Zubehör

Der teure Preis wird nicht nur durch diese Kriterien gerechtfertigt, sondern auch durch die Betriebszeit und die relativ kurze Ladedauer in Kombination mit einem leistungsstarken Akku.

Platz 2: Dyson V8 Absolute

Der Dyson V8 Absolute ist ein Stiel-Akku-Handsauger mit einer Bodendüse. Er wird mit viel Zubehör geliefert und bringt durch die Marke Dyson eine sehr gute Qualität von Akku und Saugleistung mit sich.

Derzeit bewerten rund 85% der Rezensenten den Dyson V8 Absolute positiv.
Besonders hervorgehoben werden:

  • Die einfache Behälterentleerung
  • Die gute Reinigungsleistung
  • Die hochwertige Verarbeitung des Gerätes
  • Die verschiedenen Düsen und Aufsätze

Platz 3: Philips FC6168/01 PowerPro Duo

Der Philips FC6168/01 PowerPro Duo ist einer der wendigen Akku-Bodensauger mit integriertem Handsauger. Er überzeugt nicht nur mit seinem eleganten Design, sondern auch mit seiner langen Betriebslaufzeit.

Derzeit bewerten rund 72% der Rezensenten den Philips FC6168/01 PowerPro Duo positiv.
Besonders hervorgehoben werden:

  • Der Sauger sei sehr leise (je nach Saugstärkeneinstellung)
  • Die Langlebigkeit des Akkus
  • Der integrierte Handsauger
  • Die Wendigkeit des Saugers

Der teure Preis wird nicht nur durch diese Kriterien gerechtfertigt, sondern auch durch die Betriebszeit und die relativ kurze Ladedauer in Kombination mit einem leistungsstarken Akku.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Akkustaubsauger kaufst

Was ist ein Akkustaubsauger und wofür braucht man ihn?

Jeder der schon einmal in seinem Leben einen Staubsauger in der Hand gehabt und ihn auch benutzt hat, wird sich auch mit der Handhabung eines Akkustaubsaugers sofort zurechtfinden.

Kein Wunder, denn der Unterschied zwischen herkömmlichen Staubsaugern und Akkustaubsaugern liegt lediglich in der Quelle der Stromversorgung. Beziehen Staubsaugermotoren ihren Strom mittels Verbindungskabel aus der Steckdose, ist es bei Akkustaubsaugern der Akku. Dieser wiederum muss regelmäßig mittels Verbindungskabel und Steckdose aufgeladen werden.

Abgesehen von Teppichen sind die modernen Staubsauger für sämtliche Bodenbeläge konzipiert, um diese von Staub und anderen Verschmutzungen zu befreien. So konnten Staubsauger mittlerweile in so ziemlich allen Haushalten den klassischen Besen den Rang ablaufen, da diese einfach bessere Resultate bei der Reinigung erzielen.

Akkustaubsauger können auf allen möglichen Öberflächen eingesetzt werden – nur bei teppichböden raten sie vergleichseise schnell an ihre Grenzen. (Bildquelle: pixabay.com / Michal Jarmoluk)

Während die überwiegende Mehrheit von Akkustaubsaugern sogenannte Stielstaubsauger sind, gibt es auch Ausführungen mit flexiblen Saugschläuchen, welche an einen klassischen Staubsauger erinnern.

Wie funktionieren Akkustaubsauger?

In Sachen Funktion gibt es keine bedeutenden Unterschiede zwischen einem Akkustaubsauger und einem herkömmlichen Staubsauger. Das Prinzip ist dasselbe. Ein Motor im Inneren des Gerätekorpus sorgt mit seinem Gebläse zur Erzeugung eines Unterdrucks dafür, dass ein Luftstrom entsteht.

Dieser Luftstrom wird nun durch ein Saugrohr gebündelt, wodurch es zu einer Sogwirkung kommt, die den Schmutz ins Innere des Gehäuses saugt, wo er in einem Auffangbehälter landet. Die schmutzige Luft wird im Anschluss durch einen Filter gereinigt und vom Staubsauger wieder an die Umgebung ausgestoßen.

Zusammenfassend sind es lediglich drei Dinge, die man für einen funktionierenden Staubsauger braucht: Motor, Auffangsystem und einen Filter.

Beim Auffangsystem unterscheidet man zwischen Beutel- und beutellosen Staubsaugern. Zu letzteren zählen Staubsauger, die mit einer einfachen bzw. mehrfachen Zyklon-Technologie ausgestattet sind. Hierbei wird die verschmutzte eingesaugte Luft gefiltert, bevor sie wieder an die Umwelt abgegeben wird.

Das kommt gerade Menschen zugute, die unter einer Feinstaub-Allergie leiden, da auf diese Weise so gut wie keine Staubpartikel über die Abluft des Staubsaugers zurück in die Luft gelangen.

Worin liegen die Vor- und Nachteile von Akkusaugern?

Zu den Varianten des Akkusaugers gehören der Handsauger und der Autosauger. Gegenüber dem großen Bruder, dem Bodenstaubsauger, haben sie Vor- und Nachteile.

Vorteile eines Akkusaugers

Akkustaubsauger werden ohne Kabel benutzt und bestechen durch ihre kompakte Größe. Die meisten sind beutellos und damit allergikerfreundlich.

Besonders vorteilhaft ist, dass alle Arten von Akkusaugern:

  • Jederzeit einsatzbereit sind
  • Durch ihre geringe Größe leicht und kompakt in der Handhabung sind
  • Keine Steckdose benötigen
  • Durch ihre Mobilität mehr Möglichkeiten zum Saugen bieten

Vor allem wenn Haustiere im Haushalt gehalten werden, haben diese Geräte einen großen Vorteil. Man hat sie schnell zur Hand und sie sind ebenso rasch wieder weggeräumt. Auch bei der Reinigung im Autoinnenbereich ist ein Akkuhandsauger vorteilhafter, da man keine Steckdose braucht und keine Kabel beim Reinigen stören.

Außerdem ist die Reinigung der Akkustaubsauger ein Kinderspiel. In vielen Geräten wird der Schmutz in einem Plastikbehälter aufgefangen, den man einfach nur entleeren muss. So wird das Geld für den Kauf von Filterbeuteln gespart, die man für den normalen Bodenstaubsauger benötigt hätte.

Nachteile eines Akkusaugers

Gegenüber den wesentlichen Vorteilen haben Akkusauger auch Nachteile. Der Akkustaubsauger kann keine großen Räume reinigen, kommt mit grobem Schmutz nur schwer zurecht und wird vor allem nicht über einen längeren Zeitraum einsatzbereit sein. Ist der Akku erst einmal leer, so müssen mehrere Stunden Aufladung in Kauf genommen werden.

Der wohl größte Nachteil eines Akkustaubsaugers ist paradoxerweise zugleich auch sein größter Vorteil: sein Akku. Selbstverständlich sind Akkustaubsauger stets schnell zur Hand und der Umstand, dass man sie nicht immer erst an die Steckdose anschließen muss, ist toll. Jedoch ist dies der größte Nachteil.

Ist der Akku leer, muss er wieder aufgeladen werden und das kann mitunter schon ein paar Stunden oder die ganze Nacht in Anspruch nehmen. Bei einer kurzen Akkulaufzeit und großen Wohnungen bzw. Häusern mit vielen Zimmern besteht also die Gefahr, dass der Akku schlapp macht, bevor man mit dem Putzen fertig ist.

In der Regel bewegen sich die durchschnittlichen Laufzeiten von Akkustaubsaugern bei 20 Minuten, im äußersten Fall 45 Minuten. Jedoch gibt es auch Modelle, die bereits nach 10 Minuten versagen.

Wenn möglich sollte man auf Staubsauger setzen, die mit einem Lithium-Ionen-Technologie Akku ausgestattet sind. Diese Akkus entladen sich nämlich selbst nach längerem Nichtgebrauch nicht von selber. So vermeidet man es den Akkustaubsauger vor seiner Benutzung erst wieder aufladen zu müssen.

Ein weiterer Nachteil von Akkustaubsaugern ist, dass sie in der Regel schwerer in der Handhabung sind als ein gewöhnlicher Staubsauger, weil die gesamte Technik im Handstück sitzt. So kann es schon mal passieren, dass sich eine längere Benutzung eines Akkustaubsaugers im Handgelenk spürbar bemerkbar macht und so zu Verspannungen führen kann.

Die Saugleistung ist ebenfalls ein Punkt, bei dem ein Akkustaubsauger gegenüber einem normalen Staubsauger oft nicht mithalten kann. Durchschnittlich kann man nämlich eine zwei- bis dreimal stärkere Saugleistung von herkömmlichen Staubsaugern erwarten. Besonders auf Teppichen geht einem Akkusauger deshalb schneller die Puste aus.

Zu guter Letzt kann man sagen, dass ein Akkustaubsauger weniger Flexibilität bietet. Dies ist mitunter seiner starren Bauweise geschuldet. Die verkürzten Saugrohre verhindern es, schwer erreichbare Stellen (wie beispielsweise unter dem Sofa) problemlos zu putzen.

Vorteile
  • Jederzeit und überall einsatzbereit ohne Steckdose
  • Hohe Mobilität
  • Einfache Entleerung (beutellos)
  • Kompakte Größe
Nachteile
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Schwerer zu handhaben
  • Weniger Saugleistung als ein Bodenstaubsauger
  • Ungeeignet für schwer erreichbare Stellen

Wie viel kostet ein Akkusauger und wo kann man ihn kaufen?

Bei Bodenakkusaugern fangen preiswerte Angebote bei ca. 80 Euro an. Teure Modelle kosten mehr als 500 Euro. Der Preis ist abhängig von Marke und Modell, Qualität, Leistung und Zubehör. Die Preise bei Akkuhandsaugern beginnen bei ca. 20 Euro, einige kosten aber auch über 100 Euro.

Es gibt verschiedene Orte, wo man sich einen Akkusauger anschaffen kann. Wenn auf persönliche Kundenbetreuung und –beratung Wert gelegt wird, hilft der Haushalts- und Elektrofachhändler weiter.

Bei den folgenden Händlern werden Akkustaubsauger besonders häufig gekauft:

  • Amazon
  • Saturn
  • Media Markt
  • Conrad
  • RedZac
  • Expert
  • und viele weitere

Welche bekannten Hersteller von Akkustaubsaugern gibt es?

Dyson

Die englische Firma Dyson ist für Staubsauger so etwas ähnliches wie das, was Tesla für Autos ist. Besonders im Bereich der beutellosen Saugtechnik haben sie Pionierarbeit geleistet und damit neue Wege eingeschlagen.

Aber nicht nur durch Innovation vermag dieser Hersteller von Akkustaubsaugern zu begeistern, sondern auch durch seine hervorragende Saugleistung, die gute Handhabung und seine allgemein hohe Qualität in Sachen Verarbeitung.

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Werbung #dysoncyclonev10 #trnd testen dürfen😍#trndprojekt 👍🏻 @trnd_dach #dysonv10 #v10 #dysoncyclonev10absolute Ich liebe die Saugkraft, bei zwei Katzen und einen Hund, dachte ich eigentlich das mein Kobold ausreichend war, aber ich habe mich Mega getäuscht. Der Dyson holt noch soviel alte Haare aus unseren Teppichen und auch aus unseren Polstern, das ist sagenhaft und schon ein wenig beschämend. Es macht richtig Spaß zu sehen wie sich der Behälter füllt und man ein sauberes Gefühl bekommt. Zusätzlich liebe ich es, ihn einfach kurz anzumachen wenn ich irgendwo ein Krümel oder Haarbüschel sehe, ohne erstmal das Kabel rauszuziehen und in die Steckdose zu stecken. Es ist alles viel leichter, schneller und sauberer. Die Wendigkeit der Bürste ist für uns auch optimal. Und die Akkulaufzeit reicht für unsere Wohnung absolut und meist ist sogar noch genug drauf. Sogar die Kinder saugen freiwillig gern. Uns ist er auch absolut nicht zu laut. Wir hatten ihn sogar mit in den Garten genommen und unseren Bungalow ausgesaugt. Eine Freude war das. Das entleeren des Behälters ist super easy und man kann ihn direkt ausspülen, abtrocknen und wieder raufstecken. Einfach alles super schnell und einfach. Man möchte ihn garnicht mehr missen. Wir persönlich empfehlen ihn sehr gern weiter. #werbung Die Akkuladezeit beträgt 3 1/2 Stunden und das finden wir auch sehr gut. Kann man locker flockig nach Gebrauch anschließen und er ist für den nächsten Saugauftritt bereit. #produkttest #dyson @dyson #staubsauger #staubsaugen #akkustaubsauger #neustesmodell #spass #hilfe #putzen #reinigen #hausputz #frühjahrsputz #dysonstaubsauger #dysonakkusauger #topgerät #staubsauger2018 #akkusauger2018 #akkusauger #instagram #instablogger #instabloggers #instagramers #blogger Werbung

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So ist es auch wenig verwunderlich, dass Modelle dieses Herstellers regelmäßig in den Bestenlisten von Testportalen ganz weit oben zu finden sind. Bedenkt man dann auch noch die durch die Bank positiven Erfahrungen von Dyson-Kunden, kann man sich sicher sein, dass es sich hierbei nicht nur um den bekanntesten, sondern auch einen der besten Staubsauger-Hersteller weltweit handelt.

Einziger Wermutstropfen an den Modellen von Dyson ist der Umstand, dass sie in der Regel mehr kosten als Produkte anderer Hersteller.

Siemens

Siemens genießt im deutschsprachigen Raum aufgrund seiner 170 Jahre andauernden Firmengeschichte einen sehr guten Ruf. Aus diesem Grund konnte sich die Firma als eine der weltweit führenden Staubsauger-Herstelleretablieren.

Wie für deutsche Produkte (ohne dabei irgendwelche Klischees oder Vorurteile bedienen zu wollen) in der Regel üblich, zeichnen sich auch die von Siemens durch ihre hohe Langlebigkeit und sehr gute Qualität aus.

Rechnet man die effektiven Reinigungsleistungen sowie die umfangreiche Ausstattung der Staubsaugermodelle mit ein, dürfte es wohl niemanden verwundern, warum so viele Geräte dieser Premiummarke in den Vergleichstests als Sieger hervorgehen.

Severin

Auf der anderen Seite der Preis-Range verglichen mit Dyson ist der Hersteller Severin zu finden. Vielen mag der Name Severin jedoch zuerst gar nicht geläufig sein, jedoch entwickelt der Hersteller bereits seit über 60 Jahren Haushaltsgeräte.

Das Unternehmen richtet sich in erster Linie an eine preisbewusste Kundschaft, jedoch ohne dabei den Qualitätsfaktor zu vernachlässigen. Die Mehrheit der Tester lobt das gute Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Herstellers.

Weitere bekannte Hersteller von Akkustaubsaugern sind:

  • AEG
  • Black&Decker
  • Bosch
  • Leifheit
  • Miele
  • Philips
  • Hoover

Welche Alternativen gibt es zum Akkusauger?

Viele Haushalte können sich nicht mit einem zusätzlichen Akkustaubsauger anfreunden. Stattdessen werden lieber herkömmlichen Haushaltsstaubsauger genutzt.

Gute Bodenstaubsauger lassen sich in der Saugleistung individuell einstellen und ihre Betriebslaufzeit ist so lang, wie sie sich an der Steckdose befinden. Mit entsprechendem Zubehör kann daher Staub und Schmutz auch mit einem Elektro-Staubsauger zwischendurch von Tischen, Polstermöbeln und Fußböden aufgesaugt werden.

Entscheidung: Welche Arten von Akkustaubsaugern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Ein Akkustaubsauger ist vereinfacht gesagt ein Staubsauger ohne Kabel und ohne Beutel. Dieser Staubsauger benötigt für seinen Einsatz weder eine freie Steckdose noch muss man ein Kabel mühevoll hinter sich herziehen. Da er auch über keinen Beutel verfügt, spart das Folgekosten.

Grundsätzlich kann man neben dem herkömmlichen Akkusauger drei Typen unterscheiden:

  • Akku-Stabstaubsauger
  • Akku-Handstaubsauger
  • 2-in-1-Variante mit integriertem Handsauger

Wie funktioniert ein Akku-Stabstaubsauger und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Diese Akkustaubsauger werden wegen ihrer Bauweise auch Stielstaubsauger genannt. Hierbei handelt es sich um ein Gehäuse (das Motor, Gebläse, Filter und Beutel bzw. Auffangbehälter beherbergt), an dem der Stiel des Staubsaugers angebracht ist.

Akku-Stabstaubsauger sehen aus wie Besen. Aufgrund seines geringen Gewichts und der Handlichkeit bieten Akkustaubsauger mehr Freiheit als ein gewöhnlicher Bodenstaubsauger, der am Kabel hängt.

Der Stiel ist der Vorteil gegenüber einem Akkuhandsauger – dank ihm kommst du mit dem Sauger auch an schwer erreichbare Stellen heran, etwa unter dem Sofa, oder kannst Spinnweben an der Decke absaugen.

Vorteile
  • Praktische Handhabung
  • Beutel- und kabellos
  • Reinigt auch in schwer erreichbaren Stellen
Nachteile
  • Unhandlicher als ein Akkusauger ohne Stiel

Wie funktioniert ein Akku(hand)sauger und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Es gibt Akkustaubsauger sowie Akkuhandsauger für Tierhaare oder Allergiker, mit verschiedenem Zubehör, mit Nass-Trocken-Saugfunktion und vielem mehr. In diesem Unterpunkt wird auf die Akkuhandsauger für Tierhaare und Allergiker eingegangen.

Für Tierliebhaber

Hunde und Katzen sind zweifelsohne beliebte Haustiere. Man kann mit ihnen schmusen, herumtollen und spielen. Dabei hinterlassen sie jedoch überall Tierhaare. Am schlimmsten ist es beim Fellwechsel – da kommt man mit dem Putzen kaum hinterher.

Wer nicht immer gleich den großen Bodenstaubsauger aus der Kammer holen will, wird Tierhaare auch mit einem Akkustaubsauger los. Ein solcher Handsauger hat auch den Vorteil, dass er sich im Auto nutzen lässt, um die Polster von Tierhaaren zu befreien.

Wer ein Haustier hat, muss in den meisten Fällen auch mit Haaren des flauschigen Vierbeiners rechnen. Ein Handstaubsauger kann dir auf bevorzugten Schlafplätzen wie dem Sofa oder der Fensterbank Abhilfe schaffen. (Bildquelle: pexels.com / Krysten Merriman)

Es gibt keine speziellen Akkustaubsauger für Tierhaare. Bei der Auswahl solltest du auf dieselben Kritierien achten wie ohne Haustier, also vor allem auf Leistung, Eignung für Polster oder glatte Oberflächen und Größe des Schmutzbehälters.

Bevor man sich für einen Kauf entscheidet, sollte man sich die Frage stellen, wie viele Haare zu saugen sind. Denn so ein kleiner Handsauger besitzt nicht dieselbe Saugkraft wie ein normaler Akkustaubsauger und eignet sich eher für wenig Haare auf den Möbeln.

Ein Modell mit mindestens 18 Volt sollte es schon sein, weil sich die Tierhaare oftmals in den Polstern verfangen. Da braucht es ordentlich Saugkraft. Hier helfen auch spezielle Aufsätze mit einem Vlies, das die Haare lösen.

Vorteile
  • Handlich
  • Beutel- und kabellos
  • Für schnelle und gezielte Reinigung
  • Preisgünstig
Nachteile
  • Nicht so leistungsstark wie ein normaler Staubsauger

Für Allergiker

Allergiker wissen, wie schwer es ist, die Wohnräume so sauber wie möglich zu halten. Besen wirbeln Staub zu sehr auf und selbst haushaltsübliche Staubsauger geben einen Teil des Feinstaubs wieder in die Umgebung ab.

Für Allergiker ist ein beutelloser Staubsauger immer eine gute Alternative. Dafür eignen sich auch Akkustaub- und Handsauger, da diese keinen Beutel besitzen und man den Behälter einfach entleeren und auswaschen kann. Weiterhin ist diese Konstruktion umweltfreundlich und sparsam.

Beutelloser Staubsauger Test 2019: Die besten beutellosen Staubsauger im Vergleich

Diese Akkuhandsauger kommen mit verschiedenen Aufsätzen und Zubehör für viele verschiedene Anwendungsbereiche daher. Folglich sind sie ein gutes Zweitgeräte, aber um einen ‚großen‘ Staubsauger kommt man dennoch nicht herum.

Vorteile
  • Einsatz auf verschiedenen Möbeln
  • Beutel- und kabellos
  • Umweltfreundlich
  • Sparsam
Nachteile
  • Keine langen Betriebslaufzeiten
  • Nur als Zweitgeräte nützlich

Mit einem geringen Energiebedarf sind die Handgeräte, insbesondere bei Polstermöbeln und dem Einsatz auf kleineren Flächen, eine gute Alternative zum großen Bodenstaubsauger. Allergiker haben so die Möglichkeit, schnell und zuverlässig auch schwer zugängliche Stellen von Staub, Tierhaaren und Milben zu befreien.

Wie funktioniert die 2-in-1-Variante mit integriertem Handsauger und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Möglicherweise musst du dich gar nicht entscheiden, wenn es um die Frage geht, ob nun Stabstaubsauger oder Akkuhandstaubsauger. Wie so oft hat der Handel das Problem erkannt, vor dem du nun stehst, und kurzerhand eine dritte Variante erfunden, welche die beiden Varianten miteinander kombiniert: die 2-in-1-Variante.

Ein Akkustaubsauger mit integriertem Handsauger funktioniert wie ein normaler Akkusauger, jedoch hat dieser einen herausnehmbaren Handsauger. Dieser befindet sich meist auf der Vorderseite und ist mit einem Knopfdruck gelöst. Es geht auch umgekehrt: Ein Handstaubsauger mit einem Stiel- und Bürstenaufsatz, um den Boden leichter saugen zu können.

Der eingesaugte Staub fängt sich in diesen beiden Gerätetypen im Handsauger und dieser lässt sich einfach lösen. Es ist kein Beutel nötig, was umweltfreundlich und sparsam zugleich ist.

Sollte man nun viel Wert auf Flexibilität legen und darüber hinaus auch noch eine platzsparende Alternative für zwei Haushaltsgeräte suchen, so wäre der Kauf eines 2-in-1-Staubsaugers zu empfehlen. Jedoch aufgrund seiner Bauweise kann es damit schwierig werden, unter der Couch oder dem Sofa staubzusaugen.

Beim Kauf sollte man darauf achten, einen Sauger mit einem Akku ab 16 Volt zu nehmen, da dies eine längere Betriebslaufzeit gewährleistet. Achtung: Die Laufzeitangaben beziehen sich häufig auf die Verwendung bei schwächster Stufe. Die Ladezeiten reichen von drei bis zu sechs Stunden.

Preis und Qualität bzw. Leistung variieren von Marke zu Marke und von Modell zu Modell.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Unkomplizierte Entleerung
  • Gezielte Reinigung von engen Ecken möglich
  • Umweltfreundlich
  • Sparsam
Nachteile
  • Gute Modelle sind relativ teuer
  • Geringe Laufzeit bei höchster Stufe

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn ein 2-in-1-Gerät bevorzugt wird, ist ein Akkusauger mit integriertem Handsauger die beste Lösung. Der beutellose Sauger ist umweltfreundlich und sparsam, immer griffbereit und eine einfache Handhabung gewährleistet es, auch den hartnäckigsten Schmutz aus den Ecken zu saugen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Akkustaubsauger vergleichen und bewerten

Im Folgenden wird gezeigt, anhand welcher Faktoren du Sauger mit Akkubetrieb vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Filtersystem
  • Beuteleigenschaften
  • Gewicht & Maße
  • Saugkraft
  • Akku und Spannung
  • Zubehör & Extras
  • Farbe
  • Garantie

In den nachfolgenden Absätzen werden die aufgelisteten Kriterien betrachten, was es mit ihnen auf sich und wie man sie einordnet.

Filtersystem

In den Akkusaugern befinden sich überwiegend Zyklonfilter oder auch einfache Staubbehälter.

Bei Akkusaugern mit Zyklonfilter wird die staubhaltige Luft mit hoher Geschwindigkeit in enger werdenden Kreisen in einem Behälter herumgeführt. Dabei wandern die Schmutzteilchen durch die Zentrifugalkraft zur Wand des Behälters.

Die vorgereinigte Luft wird dann durch einen Feinstaubfilter nach außen geführt. Die Reinigung des Filters ist sehr einfach zu handhaben: Der Filter wird entnommen und unter fließendem Wasser ausgespült. Er sollte vollständig getrocknet sein, bevor man ihn wieder einsetzt.

Bei Geräten mit normalen Staubbehältern gelangt die Luft samt Schmutz in den Behälter ohne vorgereinigt zu werden. Hier mag der Behälter zwar einfach entleert werden, aber seine Reinigung kann umständlich sein.

Beuteleigenschaften

Beutel oder kein Beutel ist ebenfalls eine Frage, mit der man sich auseinandersetzen muss. Entscheidet man sich für ein Modell mit Beutel, so müssen dieser ersetzt werden, sobald er voll sind, was Kosten verursacht.

Entscheidet man sich für einen beutellosen Akkustaubsauger, so muss der Behälter, der den Staub auffängt, regelmäßig entleert und geputzt werden, was mitunter unhygienisch sein kann.

Behältervolumen

Solltest die Wahl auf einen beutellosen Akkustaubsauger gefallen sein, führt uns das gleich weiter zum nächsten Punkt, auf den es zu achten gilt: das Behältervolumen für den Staub.

Je größer der Staubbehälter des Akku-Staubsaugers ist, desto mehr Schmutzpartikel kann er aufnehmen, ehe er geleert werden muss. Praktisch ist es zudem, wenn sich der Behälter leicht und schnell reinigen lässt. Manche Modelle verfügen über eine Taste, mit der die Staubbox einfach aufklappt wird, sodass der Inhalt direkt in den Mülleimer fallen kann.

Bei den Handgeräten bewegt sich das Volumen in der Regel zwischen 0,2 und 0,5 Liter. Bei einem größeren Bodenstaubsauger mit Akku kann das Behältervolumen bis 1 Liter oder mehr reichen.

Auch hier gilt: Was erwartest du von dem Akkusauger und wo setzt du ihn ein? Oftmals ist ein großes Behältervolumen nur notwendig, wenn man die Zeit zwischen den Leerungen strecken will. Ansonsten kann auch ein kleines Modell seinen Zweck gut erfüllen.

Gewicht & Maße

Das Modell sollte nicht mehr wiegen als vier Kilogramm. Viele Akkuhandsauger wiegen zwischen 0,8 und 1,5 Kilogramm. So sind die Sauger einfach zu transportieren und schnell bei der Hand. Auch kann man damit gut an schwer zugänglichen Stellen – etwa an der Oberkante einer Tür – saugen, ohne dass der Staubsauger zu unhandlich ist.

Auf die Maße ist nur zu achten, wenn für den Sauger ein bestimmter Abstellplatz vorgesehen ist oder er auch kleinere Dinge aufsaugen soll, die mit einem normalen Staubsauger nicht zu erreichen sind. Dann kommt ein verhältnismäßiger großer Akkusauger nicht in Frage.

Saugkraft

Die Leistung des Motors und damit die Saugkraft des Gerätes wird in Watt angegeben. Wer nun denkt, eine hohe Wattzahl entspricht auch einer guten Saugkraft, der irrt. Eine hohe Wattzahl führt vielmehr zu einer hohen Stromrechnung, wie Ergebnisse von Stiftung Warentest immer wieder belegen.

Die Wattleistung bezieht sich nämlich immer auf den Motor des Staubsaugers und liefert Informationen über den Stromverbrauch. Das bedeutet, dass die Wattangaben mit der eigentlichen Leistung des Staubsaugermotors nichts zu tun haben. So kann auch ein Akkusauger mit 600 Watt dieselbe Leistung wie ein Staubsauger mit Anschluss an der Steckdose haben.

Was viel entscheidender für eine gute Saugkraft ist, ist die Gesamtkonstruktion des Geräts. Darüber hinaus sind Staubsauger mit einer höheren Wattzahl meist lauter als solche mit niedriger Wattzahl.

Akku und Spannung

Die zwei unterschiedlichen Akkuarten (NiMH und LI) und Spannungen tragen zur Ladedauer und der Leistung des Saugers bei.

Der Nickel-Metallhydrid-Akku ist umweltfreundlicher und leistungsfähiger als die beiden oben genannten Batterien. Ein NiMH-Akku kann drei bis fünf Jahre halten (bzw. bis zu 1000 Ladungen verkraften). Möchte man seinen Akkusauger längere Zeit nicht einsetzen, so sollte der Akku vor der Lagerung ausgebaut werden, um ihn nicht dauerhaft zu beschädigen.

Der Lithium-Ionen-Akku ist thermisch gesehen stabil und verliert auch bei häufiger Teilentladung kaum an Kapazität. Der Li-Ion-Akkumulator sollte nicht zu warm gelagert werden, da sonst ein Kapazitätsverlust droht (Raumtemperatur ist ok).

Geräte mit mindestens 18 Volt Spannung verfügen über ausreichend Saugkraft. Bei starken Verschmutzungen und Teppichböden sollte ein Sauger mit mindestens 21 Volt oder besser 25 Volt in Betracht gezogen werden. Bei kompakten Handsaugern sind je nach Einsatzgebiet auch 10 Volt ausreichend.

Maximale Betriebslaufzeit

Für einen sauberen Boden ist bei Akkubodensaugern eine Laufzeit von mindestens 15 Minuten am besten. Dies stellt sicher, dass zumindest einige Zimmer gereinigt werden können.

Bei Handsaugern ist die Betriebsdauer nicht so essentiell, da sie nur für kurze und gezielte Reinigungen genutzt werden. Aber mit einer Laufzeit von fünf Minuten ist es sicher, dass zumindest der gröbste Schmutz aufgesaugt werden kann.

Handstaubsauger Test 2019: Die besten Handstaubsauger im Vergleich

Akkuleistung

Kein noch so guter Staubsauger mit der besten Saugleistung wird dir etwas bringen, wenn ihm bereits nach kürzester Zeit die Puste ausgeht.

Überdurchschnittlich gute Akkulaufzeiten liegen bei zirka 30 Minuten. Im Durchschnitt arbeitet ein Akkustaubsauger 20 Minuten. Ein gutes Stehvermögen des Akkus zeigt sich vor allem, wenn er über eine Lithium-Ionen-Technologie verfügt.

Diese sorgt dafür, dass sich der Akku im unbenutzten Zustand nicht weiter entlädt und so nicht pausenlos an der Steckdose hängen muss. Weiterhin sollte er keinesfalls über einen sogenannten „Memory-Effekt“ verfügen.

Dieser tritt bei Akkus auf, wenn man sie an den Strom ansteckt, bevor sie komplett leer sind. Im schlimmsten Fall merkt sich der Akku diesen Energiebedarf mit der Zeit und stellt nur noch die bisher benötigte Energiemenge zur Verfügung.

Ladedauer

Die Ladezeiten bei den Staubsaugern mit Akkubetrieb befinden sich bei den meisten Modellen zwischen vier bis sechs Stunden. Aber es gibt auch Modelle, die eine Ladezeit von 12 Stunden benötigen. Hierbei sollte beim Kauf darauf geachtet werden, wie oft der Sauger zum Einsatz kommen soll.

Mit besonders langen Ladezeiten muss man bei Handsaugern rechnen. Einige Geräte brauchen für eine vollständige Ladung mehr als 16 Stunden! Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Nickel-Metallhydrit-Akkus (NiMH) zum Einsatz kommen. Besser sind Modelle mit Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ionen). Diese Akkuarten werden in einem späteren Unterpunkt erklärt.

Zubehör und Extras

Fugendüse

Eine Fugendüse ist ein langer schmaler Aufsatz und dient speziell zur Reinigung von Fugen und engen Zwischenräumen, die ein Staubsauger mit der normalen Kombidüse nicht erreicht. Einsatzbereiche sind z. B. Sofaritzen, Winkel an Fußleisten oder der Raum hinter schweren Möbelstücken.

Fugendüse Test 2019: Die besten Fugendüsen im Vergleich

In den meisten Fällen ist sie eine sinnvolle Anschaffung, auch wenn sie in vielen Haushalten nur hin und wieder zum Einsatz kommt. Mit der Fugendüse gelangt man an Bereiche, die sonst nur bedingt zu reinigen wären, aber dennoch von Zeit zu Zeit geputzt werden müssen.

Diese Düse befindet sich bei teureren Geräten zumeist immer beim mitgelieferten Zubehör. Bei preiswerteren Saugern besteht oft die Möglichkeit, die Fugendüse zusätzlich zu erwerben.

Möbelbürste

Dieses äußerst praktische Staubsaugerzubehör ist vor allem zum Absaugen von Möbeln, empfindlichem Holz, Regalen und Computern oder dem Innenraum von Autos sehr hilfreich, eignet sich darüber hinaus aber auch für die Reinigung von schwerzugänglichen Ecken und Kanten, wie beispielsweise Fußleisten.

Grundsätzlich sind Möbelpinsel für Staubsauger auch bei empfindlichen Oberflächen praktisch. Wie auch die Fugendüse kann sie im Zubehör inbegriffen sein oder muss extra erworben werden.

Zusatzfunktionen

Zusatzfunktionen schlagen in eine ähnliche Kerbe, wenn es um die Frage geht, was ein Staubsauger noch kann. Viele Modelle verfügen über das Talent, sowohl trocken als auch nass zu saugen.

Andere wiederum haben LED-Leuchten, was praktisch in dunklen Ecken ist, damit man auch ja kein Staubkörnchen übersieht.

Und wieder andere verfügen über einen Schwenkkopf, der es einfacher macht, uneinsichtige Stellen zu saugen.

Wischfunktion

Wenn wieder mal Zeit für den Frühjahrsputz ist, geht es auch dem Boden an den Kragen. Ein Akkustaubsauger mit Wischfunktion eignet sich für jeden, der sich nicht die Mühe machen will, nach dem Staubsaugen noch mit Mopp und Eimer den Boden zu wischen.

Die Staubsaugfunktion kann man auf Teppichen, Hartböden und andere Arten verwenden. Der integrierte Wischmopp lässt sich hingegen nur auf Hartböden benutzen. So haben eingetrocknete Flecken auf Parkett oder Fliesen beim einfachen Saugen keine Chance mehr.

Abnehmbarer Handsauger

Die meisten 2-in-1-Akkubodensauger verfügen über einen integrierten und einfach abnehmbaren Handsauger. Dies kann das Saugen von engen Ecken und einzelnen Möbel erleichtern.

Ein Akkustaubsauger mit abnehmbarem Handsauger ist dafür geeignet, große Flächen zu saugen und gleichzeitig auch kleinere Flächen zu erreichen, wie zum Beispiel Tische, Sesseln, Polster, etc.

Wandmontage

Die Wandmontage ist eine Frage der praktischen Aufbewahrung des Saugers. Einige Akkubodensauger haben eine Ladestation, die einfach am Boden befestigt ist. Andere bieten eine Wandmontage, welche praktisch sein kann, wenn der Akkusauger immer griffbereit sein soll.

Die Wandmontage in der Nähe einer Steckdose ist dabei eine besonders elegante Lösung, da man sich hiermit das Bücken in einer Abstellkammer erspart und die Ladestation ihren festen Platz hat.

Bei den Akkuhandsaugern besteht fast immer die Möglichkeit, das Gerät mit Ladestation an der Wand zu befestigen. Wer den Sauger nicht so auffällig an der Wand platzieren möchte, wählt ein Modell mit Tischladestation. So lässt sich der kleine Helfer zum Beispiel in der Speisekammer verstauen.

Farbe

Gerade bei Akkustaub- und -handsaugern, die du nicht nach jeder Anwendung wieder in einem Schrank verstaust, spielen Design und Bauform eine wichtige Rolle.

Die meisten Sauger gibt es in verschiedenen Farben. Wer umweltfreundlich sein möchte, sollte auf das verwendete Material achten. Es gibt Geräte, die 80 bis 90 Prozent recyclebar sind.

Garantie

Garantie und Gewährleistung sind vom Gesetzgeber geregelt. In den meisten Fällen gibt es zwei Jahre (in manchen Fällen sogar drei Jahre) ab dem Kaufdatum. Aus diesem Grund sollte man Rechnungen und Garantiekarten für diese Zeiträume aufbewahren.

Kommt es zu einem Mangel innerhalb dieser Frist, dann sollte man sich mit dem Hersteller in Verbindung setzen, welcher das Gerät dann entweder repariert oder austauscht. Allerdings bietet nicht jeder Hersteller bei allen Mängeln einen solchen Service an. Die Garantie der Hersteller ist eher als ein Entgegenkommen zu verstehen.

Garantien gelten nicht:

  • Bei Schäden durch Elementarereignissen (Wettereinflüsse)
  • Beschädigung oder Veränderung durch Käufer/Dritte (das schließt eigene Reparaturversuche oder solche durch vom Hersteller nicht lizenzierte Handwerker ein)
  • Bei Missachtung der Wartungsvorschriften, Fehlgebrauch und eine nicht haushaltsübliche Nutzung
  • Oder ganz einfach bei mangelnder Pflege

Der Schaden muss also in erster Linie eindeutig auf den Hersteller zurückzuführen sein, wenn man einen Garantieanspruch geltend machen will.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Akkustaubsauger

Wie lange gibt es schon Staubsauger?

Die Idee zur Erfindung des Staubsaugers kam zwischen 1860 und 1876 in den USA auf. Weitere Entwicklungen fanden 1906 statt. James Murray Spangler, ein amerikanischer Hausmeister, bastelte aus einem Ventilator, einem Kasten und einem Kissen einen Staubsauger und patentierte sein Gerät 1908.

Dabei verkaufte er die Idee an die Firma seines Cousins, die „Hoover Harness and Leather Goods Factory“. Noch heute ist Hoover einer der führenden Hersteller von Staubsaugern.

1912 entwickelte Axel Wenner-Gren mit dem Modell Lux I der Marke Electrolux einen Staubsauger für den deutschen Markt. Unter der Dachmarke Electrolux befinden sich weitere bekannten Marken von Hausgeräten wie z. B. AEG, Juno, Progress, Zanker und Zanussi.

Vor dem Zweiten Weltkrieg waren Staubsauger Luxusgüter. In den 1950er– und 1960er-Jahren verbreiteten sich transportable Geräte, die nach und nach praktischer wurden. In den 1980er-Jahren kamen kleine akkubetriebene Handstaubsauger auf den Markt, die allerdings saugschwach waren und mit ihrer starren, schlitzförmigen Ansaugöffnung schlecht zugängliche Ecken nicht erreichen konnte.

Welche Folgekosten habe ich bei einem Akkusauger im Vergleich zu anderen Staubsaugervarianten?

Besonders in der Anfangszeit der Akkustaubsauger prägte der Hersteller Dyson mit seinem knackigen Slogan „Kein Beutel. Kein Saugkraftverlust.“, ein Konzept, das Akkustaubsauger besonders attraktiv machte.

Durch den Verzicht auf Staubsaugerbeutel sparen Kunden Folge- bzw. Instandhaltungskosten. Mittlerweile verzichtet die überwiegende Mehrheit der Akkustaubsauger auf traditionelle Staubsaugerbeutel.

Aber nicht nur dadurch bieten Akkustaubsauger ein Einsparungspotenzial. Durch die Zyklontechnik kann auch auf Filter verzichtet werden. Sollte das Gerät doch nicht ohne Filter auskommen, so ist hierbei zwischen waschbaren Dauerfiltern und Wechselfiltern zu unterscheiden. Dieser Punkt ist entscheidend in Sachen Folgekosten.

Ist dein Gerät mit einem Wechselfilter ausgestattet, so kann das nicht nur an deinem Geldbeutel zehren, sondern auch an der Leistung deines Staubsaugers, da ein Staubsauger mit einem vollen Filter nur schwer Leistung erbringen kann. Die günstigere, weil waschbare Alternative ist der Dauerfilter.

Gibt es Akkustaubsauger, die nass und trocken saugen?

Kurz nicht aufgepasst und schon ist es passiert. Der Cola-Rest aus dem Glas hat sich auf dem Tisch breitgemacht. Kein Problem mit einem Nass-Trocken-Akkustaubsauger. Diese Modelle beseitigen nicht nur Staub, sondern auch Flüssigkeiten.

Akkustaubsauger für nass und trocken haben in der Regel eine spezielle Düse zum Wechseln, um damit Wasser oder andere Flüssigkeiten aufzusaugen. Sie sind beutellos und sehen ansonsten aus wie ein normaler Handsauger.

Selbstverständlich ist der Behälter für die Flüssigkeit wesentlich kleiner als bei einem Bodenstaubsauger mit Wischmopp. Insofern eignen sich die Nass-Trocken-Sauger nicht für größere Flächen.

Die Instandhaltung eines Akkustaubsaugers

Gibt es anfällige Teile, die beim Akkustaubsauger gerne kaputt gehen?

Zunächst sollte im Vorfeld festgehalten werden, dass eine geräteübliche Pflege der beste Schutz vor etwaigen Schäden ist. Auch wenn ein Staubsauger in erster Linie dazu da ist, uns das Leben so angenehm wie möglich zu machen, sollte man ihn dennoch nicht überstrapazieren.

Dafür bietet sich das Lesen der Bedienungsanleitung und Pflegehinweise an. Einer dieser Pflegehinweise besagt, dass es nach Saugen ratsam ist, den Auffangbehälter zu leeren. Und wo wir schon beim Thema Behälter sind: Dieser zählt zu den meistbeanspruchten Teilen. Ständiges Entleeren sowie Auf- und Verschließen kann seinen Schließmechanismus stark beanspruchen.

Behält man nun im Hinterkopf, dass viele Teile eines Staubsaugers aus Plastik bestehen, ist es nicht verwunderlich, dass diese auch mal kaputtgehen. Aus diesem Grund lohnt es sich, beim Kauf auf eine hochwertige Verarbeitung zu achten und beim Abnehmen und Befestigen des Behälters keine rohe Gewalt anzuwenden.

Einsaugschlitz und Düse des Akkusaugers sollten so gut wie möglich frei von Schmutz gehalten werden, um sicher zu gehen, dass sie nicht verstopfen. Dies kann nämlich nicht nur zu Saugkraftverlusten führen, sondern im schlimmsten Fall sogar zu Überhitzungen des Motors und Akkus.

Lohnt sich die Reparatur eines Akkustaubsaugers? Wo kann ich ihn reparieren lassen?

Allgemein kann gesagt werden, dass es nach Ablauf der Garantiezeit meistens billiger ist, sich einfach ein neues Gerät zu kaufen. Ob sich die Reparatur eines Akkustaubsaugers dennoch lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab.

Zuallererst sollten die offensichtlichsten Ursachen in Betracht gezogen werden, warum der Akkustaubsauger auf einmal nicht mehr so gut oder gar nicht mehr funktioniert. Oft genug sind die einfachsten Lösungen die naheliegendsten: Wenn das Gerät zum Beispiel plötzlich an Saugkraft einbüßt, muss nicht automatisch der Motor einen Defekt haben, es kann auch eventuell einfach nur an einem verstopften Filter liegen.

Sind alle Optionen ausgeschöpft, dann hilft oft nur noch der Profi. Da professionelle Reparaturen jedoch häufig teurer sind als ein neuer Staubsauger, lohnt sich folgende Frage: Wie alt ist mein Gerät?

Die Frage des Alters ist wichtig, um herauszufinden, ob Teile überhaupt noch beim Anbieter vorhanden sind und daher nachbestellt werden können. Die Preise für solche Nachbestellungen sind von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich. Bei einem kostet ein neuer Akku beispielsweise 20 Euro und beim nächsten das Dreifache.

Um ein böses Erwachen zu vermeiden, ist es deshalb ratsam, sich im Vorfeld einen Kostenvoranschlag ausstellen zu lassen. Dabei gilt die Faustregel, dass man nur die Hälfte des ursprünglichen Kaufpreises für eine Reparatur aufwenden sollte.

Sollte der Staubsauger zum wiederholten Male kaputt sein, ist es höchstwahrscheinlich an der Zeit, sich nach einem neuen Gerät umzusehen, da die Kosten für zwei Reparaturen häufig den Preis eines neuen Geräts übersteigen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.brigitte.de/leben/wohnen/haushalt/richtig-staubsaugen–5-fehler–die-wir-alle-machen-11059944.html

[2] https://www.t-online.de/heim-garten/wohnen/id_72372358/teppich-reinigen-tipps-mit-und-ohne-staubsauger.html

[3] https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/gallery148819504/Die-beliebtesten-Staubsauger-der-Deutschen.html

Bildquelle: unsplash.com / The Creative Exchange

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