Fensterreiniger
Zuletzt aktualisiert: 19. März 2020

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Fensterreiniger – ob automatisch oder mit einem Akku ausgestattet – sollen das oftmals ärgerliche Fenster putzen beschleunigen und somit eine Menge Zeit und Energie sparen. Sie reinigen zudem zuverlässig ohne Schlieren oder Streifen zu hinterlassen und sind relativ einfach in der Handhabung.

Mit unserem großen Fensterreiniger Test 2020 wollen wir dir einen Überblick über die vorhandenen Reinigungsmittel auf dem Markt geben. Wir stellen verschiedene Arten von Fenstersaugern vor und haben uns für dich mit den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Geräte beschäftigt. Wir möchten dich mit unserer Auflistung umfassend informieren und dir die Kaufentscheidung somit erleichtern.



Das Wichtigste in Kürze

    Fensterreiniger (auch Fenstersauger genannt) sind elektrisch oder automatisch betriebene Geräte, die das Reinigen von Fensterscheiben und glatten Oberflächen erleichtern und beschleunigen.

  • Es gibt akkubetriebene Geräte und Dampf-Fensterreiniger. Bei den akkubetriebenen Geräte ist meistens nur die Benetzung mit einem Reinigungsmittel notwendig. Dampfgeräte arbeiten nur mit Dampferzeugung und ohne chemische Reinigungsmittel.
  • Die verschiedenen Geräte unterschiedlicher Hersteller unterscheiden sich in Akku-Laufzeit, Reinigungsleistung und Anwendungsbereich. So kann man Fensterreiniger mit Verlängerungsapparat auf für die Reinigung von hohen Fenstern oder verglasten Dachfenster einsetzen.

Fensterreiniger Test: Die Favoriten der Redaktion

Der beste elektrische Fensterreiniger von Kärcher

Kärcher hat mit dem Akku Fenstersauger WV 5 Premium ein leistungsstarkes Gerät auf den Markt gebracht. Mit einer Akku-Laufzeit von rund 35 Minuten gehört er akku-mäßig zum guten Mittelfeld und schafft in dieser Zeit die Reinigung von ca 25 Fenster. Der integrierte Wassertank umfasst ein Volumen von 100 ml.

Der Kärcher Akku Fenstersauger WV 5 Premium ist rund 700 Gramm schwer, liegt also noch optimal in der Hand und kann mit einer breiten (28 cm) oder einer schmalen (17 cm) Absaugdüse verwendet werden. Zum Lieferumfang gehören neben den zwei Absaugdüsen eine Sprühflasche mit Mikrofaserbezug, ein Ladegerät sowie ein 20 ml Fensterreinigungsmittel.

Der beste elektrische Fensterreiniger von Bosch

Die Firma Bosch schickt mit dem Akku Fenstersauger GlassVac einen ebenbürtigen Gegner ins Rennen. Sie versprechen eine lange Akku-Laufzeit, in der die ununterbrochene Reinigung von bis zu 35 Fenstern möglich sein soll.

Das Gerät ist ebenfalls um die 700 Gramm schwer, kommt mit zwei Abziehdüsen (26,6 cm und 13,3 cm), einer Sprühflasche mit Mikrofasertuch, einer Handschlaufe und einem Ladegerät. Der Allrounder reinigt nicht nur Fenster streifenfrei, sondern kann durch zusätzliche Aufsätze zum Haushaltsreinigungsgeräte umfunktioniert werden. Zu kaufen ist der solide Helfer in den Farben schwarz, rot und silber.

Der beste elektrische Fensterreiniger von Leifheit

Das Leifheit Set Fenstersauger Dry & Clean lässt keine Wünsche offen. Der 360 Grad Fenstersauger kann horizontal, schräg oder über Kopf eingesetzt werden. Mit einem zusätzlichen Verlängerungsstiel werden auch besonders hohe Fensterscheiben wieder sauber und glänzend. Der Leifheit Fenstersauger ist mit den gängigen Leifheit Click System Stielen kombinierbar.

Das Gerät verfügt zudem über eine Stand-by-Automatik, welche die Saugkraft je nach Kontakt zur Fensterscheibe reduziert oder erhöht. Mit einer vollen Akku-Ladung soll das Wundergerät eine Fläche von etwa 100m² abdecken können. Eine schmale Saugdüse für kleine Flächen kann separat erworben werden.

Der beste Dampf-Fensterreiniger

Der DSC-1200 Dampfreiniger von Defort vielleicht noch eher unbekannt, das leistungsstarke Reinigungsgerät erbringt jedoch wahre Wunder. Mit einer Leistung von 1200 W, entfernt der Dampfreiniger Bakterien und Schmutz ohne jegliche chemische Stoffe.

Der 300 ml große Wassertank und die für Dampfgeräte relativ kurze Aufwärmzeit (2 Minuten) sprechen weiter für dieses Gerät. Ein Verlängerungsschlauch soll das Putzen von hohen Fenstern ermöglichen. DSC-1200 Dampfreiniger ist einfach in der Handhabung und verspricht, Fenster ohne Schlieren und Streifen zu reinigen.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Fensterreiniger kaufst

Wie funktionieren Fensterreiniger und wie gut sind sie?

Elektrisch oder automatisch betriebene Fensterreiniger ähneln einem Handstaubsauger, der statt krümeliger Küchenbanken eben verdreckte Fensterscheiben von Schmutz befreit. Deswegen wirst du bei deiner Suche nach einem Fensterreiniger auch öfters auf das Synonym „Fenstersauger“ stoßen.

Fenstersauger setzen sich zusammen aus einer Saugdüse, einem abnehmbaren Schmutzwasserbehälter, einem Motor und werden meistens mit einem Akku betrieben. In diesem Fall muss der Fensterreiniger vor der Anwendung aufgeladen werden.

Wie bei der herkömmlichen Fensterreinigung, werden die schmutzigen Fenster zunächst mit einem Reinigungsmittel befeuchtet. Der Fenstersauger wird nun angesetzt und zieht mit der Sogwirkung den Schmutz und das Wasser von den zu reinigen Scheiben in den Auffangbehälter.

Gleichzeitig mit dem Absaugen des Wassers wird die Scheibe trockengelegt, was zu sauberen streifen- und schlierenfreien Fensterscheiben führt. Man spart sich also das Nachreinigen und Trocknen mit zusätzlichen Putztüchern.

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Umständliches Fensterschrubben gehört mit einem automatischen Fensterreiniger der Geschichte an.
(Bildquelle: unsplash.com / Unbekannt)

Neben automatisch betriebenen Fensterreinigern, kann auch mit einem Dampfreiniger gereinigt werden. Dampfreiniger arbeiten mit Wasserdampf, dabei ist das Reinigungsergebnis abhängig von Druck, Temperatur und Geschwindigkeit des Wasserdampfes.

Vor allem für die Reinigung von Fliesen, Fußböden und andere glatte Oberflächen kommen sie zum Einsatz. Für die Fensterreinigung sollten jedoch nur dafür gekennzeichnete Geräte bzw. mit den passenden Aufsätzen hantiert werden, um Beschädigungen an den Fenstern zu vermeiden.

Für welche Bereiche kann ein Fenstersauger eingesetzt werden?

Ein Fenstersauger kann für die meisten glatten und wasserdichten Oberflächen verwendet werden. Dies sind beispielsweise Spiegel, Glastische und Glastüren, Duschkabinen und Fliesen von Bad oder WC.

Für schwer erreichbare Stellen, wie hohe Dach- und Sprossenfenster, kann mit einer Verlängerung gereinigt werden.

Wie bereits erwähnt, sind Dampfreiniger ebenfalls vielseitig anwendbar. Neben der Fensterreinigung kommen sie je nach Modell und Ausführung beispielsweise auch bei der Reinigung von Ceranfeldern, Armaturen, Teppichen oder Möbeloberflächen zum Einsatz.

Man sollte nur mit den Modellen, welche für eine Dampf-Fensterreinigung oder etwa mit speziellen Glasbürsten für die Fensterreinigung, die oft im Lieferumfang bereits enthalten sind, arbeiten.

Was kostet ein Fenstersauger?

Die Anschaffungskosten eines automatischen Fensterreinigers ist abhängig von Marke und Modell. Günstige Geräte kann man schon ab ca. 30 – 50 Euro erwerben, wenn es etwas mehr sein darf bewegt sich die höhere Preisklasse um die 100 Euro aufwärts. Zu den reinen Geräteanschaffsungskosten kommen noch Ausgaben für Zusatzbehör wie Ersatz-Akku, Verlängerungsstiel etc.

Dampf-Fensterreiniger, also jene Geräte, welche ausschließlich für die Fensterreinigung gedacht sind, kosten ab 35 – 60 Euro, je nach Modell und Hersteller.

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Ein Fensterreiniger stellt eine kleine Investition dar, doch es spart Zeit und Nerven, so dass du dich anderen Dingen widmen kannst.
(Bildquelle: usplash.com / Kinga Cichewicz)

Man kann schon kurzzeitig ins Grübeln kommen, zumal ein normaler Abzieher und ein paar Putztücher für die Fensterreinigung meistens nur ein paar Euro ausmachen und man damit viel günstiger aussteigt. Du wirst jedoch einiges an wertvoller Zeit und Nerven sparen und kannst zugleich auch etwas für die Umwelt tun (ein Dampf-Fensterreiniger kommt ganz ohne chemische Reinigungsmittel aus).

Wo kann ich einen Fensterreiniger kaufen?

Grundsätzlich findest du Fensterreiniger in allen größeren Haushaltsgeräte-Läden und in größeren Baumärkten. Heutzutage haben die meisten Baumärkte eigene Online-Shops oder du klickst dich direkt auf der Homepage der jeweiligen Anbieter durch.

Gibt es Alternativen zu Fenstersaugern?

Alternativen zu Fenstersaugern hinsichtlich der Anwenderfreundlichkeit und einwandfreien Ergebnisse gibt es derzeit keine auf dem Markt.

Was noch relativ neu und unbekannt ist, sind Fensterputz-Roboter, welche fast die komplette Arbeit für dich übernehmen. Dazu erfährst du dann weiter unten etwas mehr.

Ansonsten bleibt nur noch die Ausstattung mit Abzieher, Sprühdose und Wischtüchern – die altbewährte, manuelle Reinigung.

Entscheidung: Welche Arten von Fensterreinigern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir nun einen Fensterreiniger zulegen möchtest, solltest du dir erstmal einen Überblick verschaffen, was es für Arten gibt. In diesem Ratgeber unterscheiden wir zwischen zwei Varianten:

  • Elektrische Fensterreiniger
  • Dampf-Fensterreiniger

Bei Dampf-Fensterreiniger gibt es jene, die rein für die Fensterreinigung vorgesehen und Dampfreiniger, bei denen Zusatzbehör für die Reinigung aufgesteckt werden kann.

Beide Alternativen bringen Vor- und Nachteile mit sich und unterscheiden sich in ihrer Anwendung voneinander. Je nachdem, was ihr für Bedürfnisse und Ansprüche an euren Fensterreiniger habt, eignet sich der eine besser oder der andere. Mit den folgenden Informationen möchten wir dir die Entscheidung etwas erleichtern.

Wie funktionieren elektrische Fensterreiniger und was sind die Vor- und Nachteile?

Vorteile
  • Schlierenfreies Putzen
  • Einfach zu bedienen
  • Zeit- und energisparend
Nachteile
  • Akku-Leistung oft zu gering – ständiges Nachladen
  • Lärmentwicklung könnte stören

Beim Fensterputz mit einem automatischen Fensterreiniger muss die zu reinigende Oberfläche wie bei der manuellen Reinigung auch, zunächst mit einem Reinigungsmittel benetzt werden. Als nächstes legst du den Fenstersauger von oben nach unten an, welcher das Wasser und den Schmutz aufsaugt und die Flächen gleichzeitig trocken legt. Das Wasser wird im abnehmbaren Schmutzwasserbehälter aufgefangen.

Außer der Flasche Fensterreinigungsmittel, spart man sich also die Utensilien, die bei einer manuellen Reinigung benötigt werden. In der Regel reicht auch ein einmaliges Drüberziehen mit dem Sauger aus, um schlierenfreie und saubere Fenster zu erhalten. Weg fällt also auch das Trockenwischen mit einem Fensterreinigungstuch.

Die meisten elektrischen Fensterreiniger werden mit einem Akku betrieben. Da diese Akkus durchschnittlich nur etwa 30 Minuten, je nach Modell maximal 45 Minuten halten, sollte vor jedem Einsatz der Batteriestand bzw. nach jedem Gebrauch eine Ladung erfolgen. Bei austauschbaren Akkus kann man sich einen Ersatz-Akku zulegen, der bei längeren Putzarbeiten einfach ausgetauscht werden kann.

Bedenken solltest du auch, dass ein Großteil elektronischer Reinigungsgeräte einen gewissen Geräuschpegel verursachen. Hier kommt es auch wieder auf Modell und Hersteller an, so wie auf die individuelle Reizschwelle, inwiefern dies dann als ertragbar oder besonders störend empfunden wird.

Wie funktionieren Dampf-Fensterreiniger und was sind die Vor- und Nachteile?

Vorteile
  • Umweltschonend – keine chemischen Reinigungsmittel
  • Auf Grund hoher Temperaturen wirksam gegen Bakterien und Viren
  • Einfache Handhabung
Nachteile
  • Schlieren können entstehen – nachputzen
  • Geräuschentwicklung
  • Größere Geräte sehr teuer

Dampf-Fensterreiniger kommen gänzlich ohne zusätzliche chemische Reinigungsmittel aus. Lediglich durch die Dampferzeugung wird vorhandener Schmutz gelöst dieser, je nach Modell, entweder vom Gerät automatisch eingefangen oder mit einem Abzieher abgezogen. Einige Hersteller empfehlen, für eine optimale Reinigung jeweils zwei Durchgänge durchzuführen.

Anders als herkömmliche Dampfreiniger für größere Flächen, wird hier mit eher niedrigen Temperaturen gearbeitet, dennoch erreichen sie oft bis zu 200 Grad.

Somit wird nicht nur der Schmutz entfernt, auch Bakterien und Viren werden durch die Dampfeinwirkung abgetötet.

Einfache Dampf-Fensterreiniger sind bereits ab 30 Euro zu haben, soll es ein Allrounder für den ganzen Haushalt sein, kann sich ein Dampfreiniger schon mal mit einer höheren, dreistelligen Summe zu Buche schlagen. Hier hast du jedoch den Vorteil, dass du dann eben ein vielseitig einsetzbares Haushaltsgerät zur Verfügung hast.

Wie auch bei den automatischen Fensterreinigern, kommt der der Geräuschpegel bei Dampf-Fensterreinigern hinzu und auch das eventuell mehrmalige Nachreinigen kann etwas ärgerlich sein, weswegen wir zu einer guten Beratung und Vergleich mehrerer verschiedener Anbieter vor dem Kauf raten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Fensterreiniger vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Fensterreiniger entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Pfannen aus Eisen miteinander vergleichen kannst, umfassen:

In den folgenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den folgenden Kriterien ankommt.

Gewicht

Die Fensterreinigung kann schon mal etwas Zeit in Anspruch nehmen. Da machen ein paar Gramm mehr oder weniger in der Hand über einen Zeitraum von über 30 Minuten einen erheblichen Unterschied. Deswegen solltest du das Gewicht der jeweiligen Geräte bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.

Geräteart Gewicht in g
Automatischer Fensterreiniger ca. 500 – 930 Gramm
Dampf-Fensterreiniger ca. 700 – 1000 Gramm

Du siehst also, der Unterschied kann bis zu einem halben Kilogramm betragen. Besonders, wenn du Probleme mit den Handgelenken hast oder zu schweren Armen neigst, ist ein leichtes Gerät womöglich besser für dich geeignet.

Von der Ausstattung her lassen sich aus unserer Sicht keine großen Unterschiede ausmachen. Der Gewichtsunterschied bei schweren Geräten lässt sich oft mit der Größe und das Gewicht des Akkus oder der Größe der Schmutz-Auffangbehälter erklären.

Dampf-Fensterreiniger-Geräte kommen auf ein etwas höheres Gewicht. Hier hängt es davon ab, ob ihr ein Gerät einsetzt, welches rein als Fensterreiniger gedacht ist oder zum Beispiel ein Handdampfgerät mit mehreren verschiedenen Aufsätzen.

Akku-Laufzeit

Auch die unterschiedliche Akku-Laufzeit der Fenstersauger sollte während deinem Entscheidungsprozesses eine Rolle spielen.

Geräteart Akku-Laufzeit Akku-Ladezeit
Automatischer Fensterreiniger 20 – 45 Minuten 2 – 3 Stunden
Dampf-Fensterreiniger meistens kabelbetrieben Aufwärmzeit: 1 – 6 Minuten

Der Akku hält je nach Gerät 20 – 45 Minuten. Manche Hersteller versprechen auch eine Akku-Laufzeit von bis zu einer Stunde.

Hast du nur wenige kleine Fenster zu reinigen? Dann tut es ein Gerät mit einer Akku-Laufzeit von 20 Minuten. Hast du jedoch viele Fenster oder Oberflächen zu reinigen, ist ein Akku mit langer Laufzeit von 45 Minuten und mehr sinnvoll.

Die meisten Akkus sind austauschbar, das heißt du kannst dir einen Ersatz-Akku zulegen, der bei längeren Putzarbeiten einfach ausgetauscht werden kann, wenn der erste Akku leer ist. Bei manchen Geräten ist der Akku jedoch nicht austauschbar, erkundige dich also vor dem Kauf, ob dies bei dem Gerät deiner Wahl möglich ist.

Die Akku-Ladezeit beträgt in der Regel ca- zwei bis drei Stunden. Es kann also etwas unangenehm sein, wenn du die Reinigungsarbeit mittendrin für drei Stunden pausieren musst, weil der Akku erst wieder geladen werden muss.

Bei Dampf-Fensterreiniger gibt es die Wahl zwischen den akku-betriebenen Geräten und jenen, die angesteckt werden müssen. Die meisten Dampf-Fensterreiniger sind jedoch mit einem Akku ausgestattet.

Lautstärke

Wie schon weiter oben erwähnt, erzeugt ein mit Strom betriebener Fensterreiniger auch Geräusche. Zwar liegen diese bei 54 – 72 db noch im Bereich des erträglichen (Staubsauger befinden sich im Bereich von 65 – 70 db), für geräuschempfindliche Menschen kann dies jedoch bereits ausreichend sein.

Du solltest diesen Faktor bei der Auswahl deshalb ebenfalls berücksichtigen und dich gut beraten lassen.

Im Fachhandel kannst du auch um eine Vorführung bitten, damit du die Lautstärke in etwa einschätzen kannst. Dampf-Fensterreiniger befinden in einem ähnlichen Lautstärken- Bereich.

Breite der Absaugdrüsen

Je nach Anzahl und Größe der Fenster, solltest du entweder Geräte mit schmalen oder breiten Düsen bevorzugen. Düsen, also die Abzieher, reichen von 17 – ca. 30 Zentimetern.

Bei kleinen Fenstern kann es sein, dass die großen Düsen zu breit sind und du nicht zu den Ecken der Fenster kommst. Bei großen Fenstern benötigst du mit kleinen Düsen unnötig viel Zeit.

Bei einigen Geräten können die Düsen auch ausgetauscht werden, so dass du je nach Bedarf die Größe austauschen kannst. Manche Hersteller haben automatisch zwei verschieden große Düsen im Lieferumfang enthalten.

Zubehör: mitgeliefert und/oder nachkaufbar

Ein großer Unterschied zwischen den Geräten und verschiedenen Anbietern ist der Umfang von Zusatzbehör.

Neben einem austauschbaren Akku oder zusätzlichen Saugdüsen, sind dies zum Beispiel Verlängerungsvorrichtungen für hohe Fenster. Hier kommt es darauf an, ob das Gerät für diese Zusatzfunktionen überhaupt geeignet ist und ob das Zubehör beim Kauf dabei ist oder zusätzlich erworben werden muss.

Hierzu gibt es gravierende Unterschiede von Hersteller zu Hersteller und äußert sich oft in verschieden hohen Preiskategorien. Je nachdem welche Extras du von deinem Fensterreiniger erwartest und worauf du verzichten kannst, solltest du dich nach dementsprechenden Geräten umsehen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Fensterreiniger

Was können Fensterputz-Roboter?

Fensterputz-Roboter sollen das Fensterputzen in Zukunft noch mehr revolutionieren. Sie sind mit Strom oder internem Akku gerüstet und müssen an die zu reinigende Scheibe angelegt werden. Der Putz-Roboter bleibt durch das entstehende Vakuum an der Fensterscheibe kleben und zieht seine berechnete Bahnen.

Preislich befindet sich die noch relativ neue Errungenschaft mit ab 250 Euro im oberen Segment. Noch hat sich der kleine Helfer bei der Fensterreinigung noch nicht in die deutschen Haushalte eingefunden, ist jedoch eine interessante Alternative zu herkömmlichen Geräten.

Was bedeutet “Lotuseffekt” in der Fensterreinigung und wie bekommt man diesen hin?

Der Lotuseffekt (von der gleichnamigen Pflanze abgeleitet) beschreibt die geringe Benetzbarkeit der Oberfläche. Das heißt, dass Wassertropfen abperlen und dabei Schmutzpartikel entfernt. Für die Fensterreinigung bedeutet das, dass diese weniger häufiger geputzt werden müssen.

Der Lotuseffekt kann künstlich mit Hilfe von Sprays oder Reiniger erzeugt werden. Gegebenenfalls ist eine mehrmalige Anwendung notwendig.

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Jeder kann mit den geeigneten Mitteln saubere Fenster mit Lotuseffekt erreichen.
(Bildquelle: unsplash.com / Hayden Scott)

Wie kann man Reinigungsmittel für Fensterreiniger selber herstellen?

Chemische Reinigungsmittel sind oft teuer und schädigen die Umwelt. Du kannst doch auch ganz einfach Fensterreiniger mit Hausmitteln selbst herstellen. Sie sind nicht nur frei von chemischen Stoffen, sondern auch kostengünstig.

Du findest je nach bevorzugten Inhaltsstoffen, zahlreiche Mischmöglichkeiten im Internet. Versuche es zum Beispiel mit Wasser, Ethanol und Essig. Zitrone oder Spülmittel sind auch geeignete Inhaltsstoffe. Zitrone im Reinigungsmittel versprüht zudem einen frischen Duft.

Weiterführende Quellen und interessante Links

[1] https://praxistipps.focus.de/fenstersauger-die-vor-und-nachteile-im-ueberblick_42466

[2] https://www.konsument.at/fenstersauger102016

[3] https://de.wikihow.com/Glasreiniger-selbst-herstellen

Bildquelle: Koldunova/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Michelle führt eine Gebäudereinigungsfirma mit ihrem Mann zusammen. Am Anfang hat sie noch selbst geputzt, mittlerweile hat sie mehrere Angestellte. Michelle ist besonders wichtig, dass die Räumlichkeiten möglichst optimal gereinigt und gute Produkte verwendet werden.