Bodenstaubsauger, Handstaubsauger, mit oder ohne Akku – Die Auswahl an verschiedenen Modellen ist riesig. Bist du auf der Suche nach einem Staubsauger, aber blickst bei der großen Auswahl am Markt nicht ganz durch? Dann bist du hier genau richtig!

In unserem Staubsauger Test 2019 stellen wir dir die besten Modelle vor und erklären dir alles was du zum Thema wissen solltest. Zudem haben wir viele Tipps und Tricks für dich eingebaut, die dir dabei helfen können, den für dich perfekten Staubsauger zu finden.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein guter Staubsauger gehört in jeden Haushalt. Sparst du hier an der falschen Stelle, sorgt das später für Ärger und Frust.
  • Für kleinere Flächen lohnt sich ein kompakter Handstaubsauger, den man wegen seiner geringen Größe und Gewicht vorrangig in kleinen Wohnungen findet. Der Nachteil: Er bietet weniger Leistung als ein Bodenstaubsauger.
  • Mehr Watt bedeutet nicht automatisch mehr Saugleistung. Lass dich beim Kaufen daher nicht von einer hohen Wattzahl blenden. Tatsächlich gibt diese nur an, wie viel Strom der Staubsauger im Betrieb verbraucht.

Staubsauger Test: Favoriten der Redaktion

Der beste beutellose Staubsauger

Der PowerPro Compact FC9332/09 ist ein beutelloser Staubsauger mit einem Staubvolumen von 1,5 l. Er überzeugt mit seinem niedrigen Stromverbrauch und seiner starken Leistung.

Gummierte, große Räder sorgen für eine einfache und flexible Handhabung. Das Integrierte Zubehör sorgt für eine Reinigung ohne Unterbrechen.

Der beste Bodenstaubsauger

Der C1 Jubilee EcoLine Bodenstaubsauger von Miele besitzt ein Staubbeutelvolumen von 4,5 Litern und eine Leistung von 550 Watt. Sein Aktionsradius beträgt dank integriertem Kabel neun Meter. Mit 5,8 Kilogramm ist er besonders leicht und handlich. Die Universal-Bodendüse eignet sich sowohl zum Reinigen von Teppichen als auch für Hartböden.

Ein dreiteiliges Zubehör mit Vario-Clip (Polsterdüse, Fugendüse und Saugpinsel) ermöglicht das Wechseln der Aufsätze. Der Bodenstaubsauger von Miele ist in den Farben Weiß und Rot erhältlich und lässt sich dank Komfort-Teleskoprohr in der Höhe verstellen. Dadurch wird ein ergonomisches Reinigen gewährleistet.

Der beste Saugroboter

Wenn du auf der Suche nach einem Saugroboter bist, der größere Flächen saugen und wischen kann und bestimmte technische Feinheiten mitbringt, dann ist der ZACO V5sPro Saugroboter mit Wischfunktion eine gute Wahl.

Das moderne Design ist gepaart mit hochwertigen Funktionen. Überzeugen tut dieses Model durch seine Nass-Wisch-Funktion, welche eine Reinigung von bis zu 180m² ermöglicht.

Ein weiteres Feature des Saugroboters eignet sich besonders für Tierliebhaber, denn der Feinstaubfilter filtert zusätzlich zum Staubpartikelfilter selbst Milbenkot und Feinstaub heraus und sorgt so für extra frische Luft. Die lästige Nachbestellung von Staubsaugerbeuteln entfällt somit.

Der beste Staubsauger mit Energiesparmotor

Beim Rowenta RO3731EA Compact Power Cyclonic handelt es sich um einen beutellosen Staubsauger mit 650 Watt. Dank einer Kabellänge von 6,2 m bietet er einen Aktionsradius von mehr als acht Metern. So musst du nicht immer das Kabel umstecken, wenn du den nächsten Raum saugen willst.

Der Rowenta RO3731EA Compact Power Cyclonic hat einen Staubbehälter mit 1,5 Litern Fassungsvermögen. Die von ihm wieder ausgeblasene Luft ist staubfreier als die im Raum. Damit erreicht er eine Staubemission von unter 0,02 Prozent. Zum Lieferumfang gehören eine Polsterdüse, eine Fugendüse mit Bürste sowie eine im Griff integrierte Möbelbürste.

Der beste Dampfreiniger

Der Dampfreiniger von Vileda eignet sich zur Anwendung im Haushalt und sorgt für streifenfreie und hygienische Sauberkeit. Er entfernt bis zu 99,9% der Bakterien ohne chemische Reinigungsmittel.

Dank des mitgelieferten Teppichgleiters werden Teppichböden hygienisch sauber. Aber auch Hartböden lassen sich mit dem Dampfreiniger von Vileda reinigen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Staubsauger kaufst

Ein Staubsauger ist ein wertvoller Helfer im Haushalt. Doch bevor du dir einen zulegst, solltest du dich gut informieren, um den besten Staubsauger für dich zu finden. Im folgenden Abschnitt erklären wir dir, was Staubsauger ausmacht, wie sie funktionieren, und auch wo du sie kaufen kannst.

Was ist ein Staubsauger und wie funktioniert er?

Ein Staubsauger ist ein elektrisches Gerät, mit dem Staub und Schmutz aufgesaugt werden können. Mithilfe eines Staubsaugers werden Oberflächen, Teppiche, Textilien, Fugen und vieles mehr gereinigt.

Staubsauger gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen. Neben den klassischen Staubsaugern gibt es auch akkubetriebene Modelle, kleine Handstaubsauger, Staubsauger-Roboter und viele weitere Varianten.

Im industriellen Bereich kommen außerdem spezielle Industrie- sowie Nasssauger zum Einsatz. Darüber hinaus können Staubsauger mit Wisch- und Bürstfunktionen ausgestattet sein, die eine intensivere Reinung ermöglichen.

Im Haushalt ist der Staubsauger ein wertvoller Helfer. Schnell und unkompliziert werden Verschmutzungen einfach aufgesaugt. (Bildquelle: 123rf.com / dolgachov)

Das Herzstück eines jeden Staubsaugers ist der Motor. Er treibt das Gebläse an, das sich sehr schnell dreht und dadurch einen Luftstrom erzeugt, der auch Staub und Schmutz anzieht.

Damit die Luft nicht wahllos im Raum landet, befindet sich am Staubsauger eine Düse auf einem Saugrohr, die das punktuelle Saugen ermöglicht. Am anderen Ende führt das Saugrohr in den Staubsaugerbeutel oder -behälter. Dort wird der Schmutz gesammelt.

Damit Mechanik und Elektrik des Gerätes nicht mit Staub verschmutzt wird, sind Filter eingebaut. Außerdem sorgen sie dafür, dass die Luft sauber ist, wenn sie den Staubsauger wieder verlässt. Das ist vor allem für Allergiker wichtig.

Was ist der Unterschied zwischen einem Staubsauger mit und ohne Beutel?

Staubsauger gibt es mit und ohne Beutel. Die beutellosen Geräte bieten auf der Kostenseite einige Vorteile, haben jedoch Nachteile in der Saugkraft gegenüber Staubsaugern mit Beutel.

Bei klassischen Staubsaugern mit Beutel muss der Beutel regelmäßig ausgewechselt werden, was auf Dauer ins Geld geht. Die Saugleistung des Gerätes sinkt ab einem gewissen Füllstands des Beutels.

Beutelstaubsauger haben meist die bessere Saugkraft gegenüber einem beutellosen Staubsauger. Außerdem sind sie hygienischer und einfacher in der Handhabung.

Beutellose Staubsauger verfügen über einen Staubbehälter, der regelmäßig geleert werden muss. Die Staubbelastung ist verhältnismäßig hoch, was besonders Allergikern Schwierigkeiten bereiten kann.

Allgemein gesehen ist die Reinigung bei beutellosen Staubsaugern etwas aufwendiger und die Saugkraft auf Teppichböden relativ schwach.

 

Wieviel kostet ein Staubsauger?

Die meisten Staubsauger bewegen sich in einem Preisbereich zwischen 50 und 400 Euro. Wir wollen dir im Folgenden einen kleinen Überblick verschaffen, wie viel Geld du investieren solltest. Eine pauschale Antwort können wir dir jedoch nicht geben.

Die kleinen Akku Sauger starten bei ca. 10 Euro und die günstigsten Modelle der Zyklonstaubsauger bei ca. 40 Euro. Nach der Art des Staubsaugers richtet sich auch der Preis. Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht der Preise für alle Staubsaugeräte.

Typ Preis
Bodenstaubsauger mit Beutel ab ca. 30 bis 300 Euro
Bodenstaubsauger ohne Beutel ab ca. 50 bis 400 Euro
Akku Staubsauger ab ca. 10 bis 200 Euro
Saugroboter ab ca. 20 bis 700 Euro je nach Funktionen

Günstige Modelle bekommst zwischen ca. 50 und 100 Euro. Wenn du dir einen Zweitstaubsauger anschaffen möchtest, bist du damit gut bedient, aber wenn du etwas höhere Ansprüche hast, solltest du mindestens 70 Euro investieren.

Modelle der Mittelklasse gibt es von 100 bis 200 Euro. In dieser Preisklasse findest du auch bekanntere Staubsaugermarken wie Dirt Devil, Siemens, AEG oder Bosch. Diese Staubsauger bieten dir im Vergleich zu den günstigeren Modellen innovative und effizientere Technologien.

Die teuren Modelle kosten ab 200 Euro aufwärts. In diesem Preissegment findest du z. B. die beliebten Miele Staubsauger. Miele Sauger sind in diversen Produkttests und Bestenlisten nicht umsonst ganz vorne dabei. Das weiß auch der Hersteller und positioniert seine Staubsauger in diesem speziellen Preissegment.

Unseren Recherchen zufolge liegen die durchschnittlichen Preise für Staubsauger bei ca. 60 €. Die günstigsten Modelle beginnen bei ca. 30€, während professionelle Staubsauger ab ca. 100 € erhältlich sind.

Allgemein gilt, dass beutellose Staubsauger teurer sind als klassische Bodenstaubsauger. Egal wie du dich entscheidest – beim Staubsaugerkauf solltest du nicht am falschen Ende sparen. Qualität hat ihren Preis und beim Staubsauger wirst du es in jedem Fall merken.

Gute Saugroboter fangen bei 150 Euro an und gehen hoch bis 1.000 Euro. Der Preis richtet sich nach den Funktionen im Saugroboter. Du kannst aber auch günstige Saugroboter für 20 Euro ergattern.

Wo kann ich einen Staubsauger kaufen?

Staubsauger gibt es im stationären Handel und online. Du kannst auch Anzeigen finden, in denen gebrauchte Staubsauger verschenkt oder verkauft werden.

Nachfolgend haben wir die gängigsten Händler und Shops aufgelistet, bei denen du deinen Staubsauger kaufen kannst:

  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Lidl.de
  • Aldi.de
  • Saturn.de
  • Mediamarkt.de
  • Medimax.de

Wenn du einen Vorwerk Staubsauger kaufen willst, musst du in einen speziellen Vorwerk-Shop gehen. Gebrauchte Staubsauger findest du beispielsweise auf Ebay Kleinanzeigen oder lokalen Seiten.

Welche bekannten Hersteller von Staubsaugern gibt es?

Wir möchten dir einen kurzen Überblick der gängigsten und beliebtesten Staubsaugermarken geben. Jeder dieser Hersteller bietet verschiedene Modelle an.

Zu den gängigsten Marken gehören:

  • Miele
  • Dirt Devil
  • Dyson
  • AEG
  • Vorwerk
  • Bosch
  • Siemens

Es gibt noch viele andere Hersteller, aber diese sieben sind die bekanntesten und am häufigsten gekauften Staubsauger-Marken. Miele Staubsauger haben einen besonders guten Ruf, sind aber auch entsprechend teuer.

Welche Alternativen gibt es zu einem Staubsauger?

Sollte ein klassischer Staubsauger keine Option für dich sein, gibt es auch andere Varianten dieses Gerätes. Neben Staubsaugern in unterschiedlichsten Ausführungen gibt es auch Staubsauger-Roboter, Scheuersaugmaschinen und Allessauger.

Die andere Alternative zum Staubsaugen ist, Staub und Schmutz mit Besen, Bürste, Mopp, und Ähnlichem zu entfernen. Oberflächen können mit Reinigungsmitteln oder Wasser gewischt werden. Als elektrische Geräte lassen sich Kehrmaschinen, Dampfreiniger und Akkubesen anführen.

Teppiche, Möbel und Textilien lassen sich mithilfe von Bürsten und speziellen Reinigern säubern. Auch können Teppiche und Textilien in professionelle Reinigung gegeben werden, sollten sie stark verschmutzt sein.

Letztendlich ist der Staubsauger in jeglicher Ausführung ein sehr nützliches Gerät, für das Alternativen schwer zu finden sind. Im modernen Haushalt sind sie kaum wegzudenken.

foco

Wusstest du, dass der Staubsauger im Jahr 1860 erfunden wurde?

Den ersten Staubsauger hat der Amerikaner Daniel Hess im Jahr 1860 entwickelt. Lange Zeit war der Staubsauger ein Luxusgerät. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde der Staubsauger auch in den Haushalten der Mittelschicht populär.

Entscheidung: Welche Arten von Staubsaugern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Ein Staubsauger gehört heutzutage zur Grundausstattung in jedem Haushalt. Es gibt viele Arten von Staubsaugern, die du im Alltag benutzen kannst. Nachfolgend möchten wir dir die gängigsten Staubsauger vorstellen:

Staubsauger Typen

Staubsauger kann man grundsätzlich in Bodenstaubsauger, Staubsauger Roboter, Zyklon Staubsauger, Akku Staubsauger und Staubsauger mit Wasserfilter unterteilen.

Jeder dieser Staubsauger ist anders. Damit du für dich die beste Wahl treffen kannst, stellen wir dir die meistgenutzten Geräte vor. Im nächsten Abschnitt findest du eine detaillierte Übersicht über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Staubsaugerarten.

Wie funktioniert ein Bodenstaubsauger und was sind die Vor- und Nachteile?

Bodenstaubsauger gehören zur Standardausrüstung von praktisch jedem Haushalt, weil sie überall und vielseitig einsetzbar sind. Sie bieten sich hervorragend zum Reinigen großer Flächen in kurzer Zeit an und eignen sich für alle Bodentypen.

Ein Bodenstaubsauger besteht aus einem Gehäuse, an dem Räder angebracht sind. Dadurch kann der Sauger bequem durch die Räumlichkeiten bewegt werden.

Das Innere eines Staubsaugers setzt sich überwiegend aus dem Motor zusammen, der den Bodenstaubsauger antreibt, und dem Gebläse, das den Luftstrom erzeugt. Dazu kommt ein Staubsaugerbeutel oder der Staubauffangbehälter.

Solche Staubsauger sind mit einem Saugschlauch ausgestattet, der aus einem Saugrohr und der Aufnahmedüse besteht. Am Gehäuse lassen sich weitere Bedienelemente wie der Ein- und Ausschalter finden.

Auch für Allergiker und Haushalte mit Haustieren ist der Bodenstaubsauger die beste Wahl. Aber dazu kommen wir später im Text.

Vorteile
  • Geeignet für Allergiker
  • Haustiere
  • Der Klassiker
Nachteile
  • Für Häuser mit mehreren Etagen nicht optimal
  • Gewicht
  • Nicht für dicht möblierte Wohnungen/Häuser geeignet

Im Gegensatz zu Akku- oder Handstaubsaugern sind Bodenstaubsauger schwerer und für Häuser mit mehreren Etagen daher nicht immer die beste Wahl.

Wenn du eine dicht möblierte Wohnung hast, kann es passieren, dass du öfter mit dem Staubsauger hängenbleibst. Außerdem lässt die Saugkraft nach, wenn sich der Staubbeutel oder Staubbehälter füllt.

Wie funktioniert ein Staubsauger Roboter und was sind die Vor- und Nachteile?

Was ist eigentlich ein Staubsauger Roboter? Ein Saugroboter ist ein automatisch betriebener Staubsauger mit Akkubetrieb, der auf Hindernisse achtet und selbstständig alle zugänglichen Flächen saugt.

Ein automatischer Staubsauger soll den Menschen im Haushalt entlasten. Deswegen ist der Einsatz des Gerätes auch in Abwesenheit möglich, denn: Robotersauger saugen ganz alleine!

Saugroboter gibt es in verschiedenen Größen und sie sind meist rund. Einige haben eine Timerfunktion sowie eine akustische und optische Schmutzerkennung. Es gibt auch Geräte mit Lasertechnik oder einer Orientierungskamera.

Vorteile
  • Saugt selbstständig
  • Programmierbar (Timer)
  • Zeitersparnis
  • Platzsparend
  • Ist leise
  • Schont den Rücken
Nachteile
  • Kommt nicht gut in Raumecken/Verwinklungen
  • Saugkraft nicht so hoch wie bei klassischen Staubsaugern
  • Kann stören in Anwesenheit

Der größte Vorteil: Ein Staubsauger Roboter macht fast die ganze Arbeit von alleine. Du sparst wertvolle Zeit, die du sonst zum Saugen nutzen würdest.

Außerdem sind die neuen Modelle ziemlich leise und machen die Möbel nicht kaputt. Da automatische Staubsauger klein sind, sind sie platzsparend.

Marktstudie (12/19): Mithilfe von wissenschaftlichen Methoden haben wir eine Marktstudie durchgeführt, in der wir uns 83 Produkte der Kategorie Staubsauger genauer angesehen haben. Wir wollen dir damit die Frage beantworten, wie die Produkteigenschaft Robotereigenschaften quer über den Markt verteilt ist. Damit kannst du besser einschätzen welcher Produkttyp für dich geeignet ist. Du kannst die Ergebnisse unserer wissenschaftlichen Studie hier oben in dem Graph betrachten. (Quelle: Eigene Darstellung)

Robotersauger eignen sich für alle Bodenoberflächen. Klar ist aber, dass ein normaler Staubsauger flexibler einsetzbar ist. Die Saugkraft ist bei klassischen Staubsaugern höher und für ziemlich verwinkelte Bereiche sind sie besser geeignet als ein Staubsauger Roboter.

Wie funktioniert ein Zyklon Staubsauger und was sind die Vor- und Nachteile?

Diese Staubsauger sind beutellos und werden in zwei Kategorien unterteilt: Einfachzyklon Staubsauger und Multizyklon Staubsauger.

Diese Staubsauger erzeugen mit dem eintretenden Wirbel einen Luftstrom. Die Fliehkraft drückt die Staubpartikel im Auffangbehälter nach außen und legt sie dort ab. Wenn der Sauger eine hohe Rotationsgeschwindigkeit hat, kann auf einen zusätzlichen Filter verzichtet werden.

Die bekanntesten Marken von Zyklon Staubsauger sind Dirt Devil, Hoover und Dyson.

Der Einfachzyklon Sauger ist für größere Schmutzteilchen geeignet. Die feineren Staubpartikel werden durch einen Papierzentralfilter gedrückt und führen dazu, dass dieser häufig stark verschmutzt ist. Er muss regelmäßig gereinigt werden (einfach unter fließenden Wasser), sonst lässt die Saugleistung sehr stark nach.

Vorteile
  • Keine Staubbeutel notwendig dadurch Kostenersparnis
  • Bestens geeignet für Allergiker
  • Leichte Reinigung
  • Keine unangenehme Geruchsbildung
Nachteile
  • Hohe Geräuschemission
  • Höhere Anschaffungskosten
  • Saugleistung nicht so stark wie bei klassischem Staubsauger

Der Mehrfachzyklon Staubsauger funktioniert nach dem gleichen Prinzip, jedoch wird die verbliebene Luft zusätzlich durch mehrere kleine Zyklonen geführt. Das nennt sich zweite Reinigungsphase.

Die Zyklonen haben einen kleineren Durchmesser. Dadurch wird die Luft in eine höhere Rotationsgeschwindigkeit gebracht. So können auch kleine Schmutzpartikel viel besser aus der Luft gefiltert werden.

Für Zyklonstaubsauger sind keine Staubbeutel notwendig. Dadurch sparst du Kosten und Aufwand. Sie sind für Allergiker (Hausstaub, Milben etc.) geeignet, da sie mit einem sogenannten HEPA Filter ausgestattet sind.

Der Filter lässt sich leicht und schnell reinigen. Es bildet sich kein unangenehmer Geruch, wie bei einem klassischen Beutelstaubsauger, da hier der Beutel wegfällt.

Diese Staubsauger bringen jedoch eine recht hohe Geräuschemission mit sich. Auch die Anschaffungskosten gegenüber einem Beutelstaubsauger liegen etwas höher.

Wie funktioniert ein Akku Staubsauger und was sind die Vor- und Nachteile?

Akkubetriebene Staubsauger sind kleiner, leichter und vor allem schneller zur Hand als klassische Bodenstaubsauger. Eine Stromverbindung ist nicht notwendig, da diese Staubsauger mit einem Akku betrieben werden.

Sie sind ideal für eine schnelle Reinigung, z. B. von Krümeln nach dem Frühstück, und für die Polsterreinigung im Auto.

Vorteile
  • Ideal für schneller Reinigung und kleine Flächen
  • Für Auto geeignet
  • Klein und handlich
Nachteile
  • Begrenzt einsetzbar aufgrund der Akkulaufzeit
  • Saugleistung kann je nach Akkustand abnehmen

Akku Staubsauger eignen sich außerdem für die Reinigung kleinerer und schwer zugänglichen Flächen, weil sie klein und handlich sind. Sie sind eine ideale Ergänzung zum klassischen Bodenstaubsauger. Sie ersetzen keinen herkömmlichen Staubsauger und sind aufgrund der Akkulaufzeit auch nur begrenzt einsetzbar.

Wie funktioniert ein Staubsauger mit Wasserfilter und was sind die Vor- und Nachteile?

Wasserstaubsauger sind ganz normale Staubsauger, nur dass sich sich im Auffangbehälter für den Schmutz Wasser befindet.

Der Wassertank gilt gleichzeitig als Filter. Das Wasser wird im Tank aufgewirbelt. Dadurch wird der Schmutz gebunden und kann so nicht mehr entweichen. Somit ist ein Nassauger perfekt für Allergiker.

Vorteile
  • Perfekter Staubsauger für Allergiker
  • Filtert den Schmutz und Staub mit Wasser
Nachteile
  • Reinigung nach jeder Verwendung notwendig
  • Oft schwer und weniger mobil

Der Vorteil ist, das der Staub nicht mehr nach außen dringen kann. Die Pflege ist jedoch sehr aufwendig. Nach kurzem Gebrauch muss das der Wasserstaubsauger immer gereinigt werden, damit sich kein Schimmel bildet.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Staubsauger vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Staubsauger vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Staubsauger für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Leistung
  • Lautstärke
  • Filtersystem
  • Staubbeutelvolumen und Aktionsradius
  • Staubemissionsklasse und Teppichreinigungsklasse
  • Gewicht und Größe
  • Stromversorgung
  • Beutellos oder mit Beutel
  • Jährlicher Energieverbrauch

In den folgenden Absätzen kannst du nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Leistung

Fälschlicherweise wird die Wattzahl oft mit der Saugleistung gleichgesetzt. Das stimmt so aber nicht. Staubsauger der neuen Generation garantieren auch bei einer niedrigen Wattzahl von unter 1.400 Watt eine hohe Saugleistung.

Außerdem sorgen Staubsauger mit niedrigerer Wattzahl für einen geringeren Energieverbrauch. Somit schonst du sowohl deinen Geldbeutel als auch die Umwelt. Eine hohe Wattzahl bedeutet nicht, dass die Saugleistung besser ist.

Matthias Rössler, Paula SchneiderAutoren

Die hohe Wattzahl gibt nur an, welche elektrische Leistung der Staubsauger im Betrieb verbraucht.

Entscheidend für eine gute Saugleistung ist das Zusammenspiel mehrerer Faktoren: Motorleistung, Rohr- und Düsenkonstruktion müssen harmonieren, damit das beste Saugergebnis erreicht wird.

Auch ein verschmutzter Filter oder ein voller Beutel kann die Saugleistung stark beeinträchtigen.

(Quelle: chip.de)

Lautstärke

Die Lautstärke deines Staubsaugers hängt unter anderem davon ab, mit welcher Saugkraft du saugst.

Je niedriger die eingestellte Saugkraft, desto leiser der Staubsauger. Wenn du die Saugkraft auf eine mittlere Stufe stellst, bedeutet das nicht, dass dein Staubsauger schlechter saugt. Weiterhin hängt die Lautstärke von der Filterleistung ab.

Laut EU-Verordnung dürfen Staubsauger nicht lauter als 80 Dezibel sein.

Es ist wichtig, dass das Gehäuse eines Staubsaugers absolut dicht ist. Denn nur so kannst du sicherstellen, das aufgesaugter Staub nicht wieder in den Wohnraum gelangt und Geräusche absorbiert werden.

Ein Staubsauger mit ca. 60 bis 65 Dezibel entspricht der Lautstärke einer Nähmaschine, einer Gruppenunterhaltung oder Kantinenlärms. Damit kannst du auch mal saugen, wenn es schon etwas später ist.

Filtersystem

Ein guter Staubsauger verfügt über mehrere Filterstufen. Du solltest darauf achten, dass die Filter eine doppelte oder dreifache Wand haben. Heutzutage ist das bei den meisten Staubsaugern der Fall.

Der Hauptfilter fängt den groben Schmutz auf. Wenn dieser voll ist, musst du ihn wechseln. Bei vielen Staubsaugern wirst du durch eine automatische Anzeige auf den Filterwechsel aufmerksam gemacht.

Da der Staubsauger Schmutz aufsaugt und somit Belastungen ausgesetzt ist, muss er regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Nur so kann der Sauger ideal arbeiten und leistet auch länger einen guten Dienst. (Bildquelle: 123rf.com / rosieapples)

Wenn dein Filter voll ist, merkst du es sehr schnell an der abnehmenden Saugkraft deines Staubsaugers. Damit das Gebläse von Staub und Schmutz verschont bleibt, haben Staubsauger einen Motorschutzfilter. Er fängt Schmutzeile auf und muss nur gelegentlich  gereinigt oder gewechselt werden.

Viel besser als ein Motorschutzfilter ist der sogenannte HEPA-Filter. Er hält mikroskopisch kleine Schwebestoffe, z. B. Bakterien, zurück. Für Allergiker ist dieser Filter sehr wichtig.

Wenn du rauchst oder Tiere im Haushalt hast solltest du darauf achten, dass der Staubsauger einen Aktivkohle-Filter hat. Dieser Filter bindet schlechte Gerüche.

Staubbeutelvolumen und Aktionsradius

Wichtig bei einem Staubsauger mit Beutel ist, dass dieser weder zu groß noch zu klein ist. Ist der Beutel zu klein, musst du den öfter wechseln, was wiederum ins Geld geht.

Ist der Beutel wiederum zu groß, musst du den zwar nicht so häufig wechseln und sparst Geld, aber der Saugkraftverlust hält länger an. Denn je voller der Beutel, desto schwächer die Saugkraft.

Der Aktionsradius deines Staubsaugers ergibt sich aus der Länge des Saugrohrs und des Kabels. Je größer der Radius, desto schneller bist du mit dem Saugen fertig und desto seltener musst du das Kabel umstecken.

Staubemissionsklasse und Teppichreinigungsklasse

Die Staubemissionsklasse ist besonders wichtig, wenn du Allergiker bist. Anhand dieser kannst du nämlich erkennen, wie sauber die Abluft ist.

Einfach erklärt: Wenn dein Staubsauger zur Klasse A gehört, bedeutet es, das bei maximalem Luftstrom weniger als 0,02 Prozent des eingesaugten Staubs wieder in den Raum gelangen.

Die Stufen gehen von A bis G, wobei A die beste Stufe ist und G die schlechteste. Zur Vereinfachung kannst du dir die Tabelle anschauen, die es in Staubpartikeln ausdrückt:

Klasse Definition
Klasse A weniger als 20 von 100.000 eingesaugten Staubpartikeln entweichen wieder
Klasse B 20 bis 80 von 100.000 eingesaugten Staubpartikeln entweichen wieder
Klasse G mehr als 1.000 von 100.000 eingesaugten Staubpartikeln entweichen wieder

Ab September 2017 dürfen Staubsauger nicht mehr als ein Prozent Staub wieder ausblasen.

Wie der Begriff Teppichreinigungsklasse schon sagt, kannst du hier ablesen, wie gut oder schlecht der Staubsauger einen Teppich reinigt.

Auch hier gilt: A ist die beste Stufe und G die schlechteste. Die Stufe A bedeutet, dass der Staubsauger 91 Prozent des Staubs aufsaugt. Bei Stufe G sind es nur noch 67 Prozent. Ab September 2017 ist ein Mindestwert von 75 Prozent vorgeschrieben. Momentan sieht es noch folgendermaßen aus:

Klasse Definition
Klasse A 91 Prozent
Klasse B 87 Prozent
Klasse C 83 Prozent
Klasse D 79 Prozent
Klasse E 75 Prozent
Klasse F 71 Prozent
Klasse G 69 Prozent

Gewicht und Größe

Das Gewicht eines Staubsaugers macht sich bemerkbar, wenn du in einem Haus wohnst, das über mehrere Etagen geht. Je leichter der Staubsauger, desto angenehmer ist es für dich, ihn durch das Haus zu tragen.

Natürlich ist es auch beim Hinterherziehen des Staubsaugers angenehmer, wenn er nicht viel wiegt. Besonders für ältere Menschen ist es ratsam, sich keinen schweren Staubsauger anzuschaffen.

Wenn du nur wenig Stauraum zur Verfügung hast, rate ich dir, auf die Größe des Staubsaugers zu achten. Außerdem ist ein kleiner Staubsauger beweglicher und kommt leichter in engere Ecken als ein großer.

Stromversorgung

Staubsauger sind mit einem herkömmlichen Stromkabel ausgestattet oder mit einem Akku. Saugroboter haben einen Akku und werden auf einer Akkuladestation aufgeladen. Die meisten Handstaubsauger werden ebenfalls mit einem Akku betrieben.

Die akkubetriebenen Sauger eignen sich für kleine, schnell zu saugende Flächen, da der Akku meist nicht allzu lange durchhält. Anders bei Saugrobotern – hier arbeitet der Akku je nach Modell 60 bis 90 Minuten.

Akku-Sauger und Saugroboter müssen regelmäßig aufgeladen werden – ist der Akku leer, sind diese Geräte nutzlos. (Bildquelle: pixabay.com / NickyPE)

Beutellos oder mit Beutel

Die Entscheidung, ob du dir einen Staubsauger mit oder ohne Beutel kaufst, ist sicherlich eines der Hauptkriterien. Eine Empfehlung lässt sich hier nicht aussprechen, da beide Varianten ihre Vor- und Nachteile mitbringen.

Im Folgenden möchten wir dir die Entscheidung etwas erleichtern und erläutern einige wissenswerte Fakten.

Staubsauger mit Beutel sind deutlich günstiger als Zyklonstaubsauger (ohne Beutel). Langfristig gesehen sparst du dir bei beutellosen Staubsaugern die Folgekosten für den Kauf neuer Beutel. Hast du große Flächen zu saugen und machst es sehr häufig, lohnt sich ein Zyklonstaubsauger.

verstopfte-filter

Damit sich dein Staubsauger nicht in eine Stinkbombe verwandelt, solltest du die Filter, abhängig von der Häufigkeit der Nutzung, tauschen. Wie auch bei jedem anderem Filter verstopfen ansonsten die Poren. Das führt letztendlich dazu, dass die Saugleistung stark nachlässt. (Bildquelle: 123rf.com / tab1962)

Wenn du aber nicht so oft saugst und die zu saugenden Flächen relativ klein sind, kann ein Beutelstaubsauger besser sein. Der Reinigungsaufwand fällt hier geringer aus und auch die Kosten halten sich in Grenzen.

Für Allergiker ist ein Beutelstaubsauger empfehlenswert. Achte hier aber darauf, dass er einen HEPA-Filter hat. Auch sind Beutelstaubsauger leiser als Zyklonstaubsauger. Ein Vorteil von beutellosen Staubsaugern hingegen ist der nicht vorhandene Saugkraftverlust und das geringere Gewicht.

Jährlicher Energieverbrauch

Ein Blick auf den jährlichen Energieverbrauch eines Staubsaugers lohnt sich. Er kann sich je nach Verwendung des Staubsaugers ändern und ist auch abhängig von der Größe deiner Wohnung. Auch die Anzahl deiner Saugvorgänge ist hier ausschlaggebend.

Der durchschnittliche jährliche Energieverbrauch eines Staubsaugers wird in kWh/Jahr angegeben. Der angezeigte Wert basiert auf einer durchschnittlichen Nutzungsfläche von 87 m² bei 50 Saugvorgängen pro Jahr.

Als elektrisches Gerät verbraucht der Staubsauger natürlich Strom. Wie viel verbraucht wird hängt von dem Gerät ab, aber auch, wie und wie viel du saugst. (Bildquelle: 123rf.com / Viktoriya Malova)

Auch die Energieeffizienzklasse der Elektrogeräte kann dir Auskunft darüber geben, wie sparsam und leistungsstark das Gerät ist. Staubsauger mit der Effizienzklasse A+ und höher sind dabei die effizienteten Geräte, da sie mit weniger Energie eine bessere Leistung erbringen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Staubsauger

In diesem Abschnitt möchten wir nun dein Wissen zum Staubsauger abrunden. Somit bist du nicht nur darauf vorbereitet, dir einen Staubsauger zuzulegen, sondern weißt auch, wie du diesen richtig gebrauchst.

Was solltest du als Allergiker beachten?

Bei einem Staubsauger für Allergiker ist es wichtig, eine saubere Abluft zu haben, die mit speziellen (HEPA) Filtern erreicht werden kann.

Als Allergiker solltest du beim Staubsaugerkauf darauf achten, dass entsprechende Filtersysteme vorhanden sind. Sie vermeiden, dass die aufgesaugten Allergene wieder in die Raumluft gelangen.

Es ist empfehlenswert, dass der Staubsauger mit einer Elektrobürste ausgestattet ist. Diese Bürste entfernt Staubpartikel besser und gründlicher als herkömmliche Aufsätze.

Für Allergiker werden Staubsauger mit und ohne Beutel angeboten. Wichtig ist jedoch, dass die Bodenstaubsauger mit einem HEPA-Filter ausgestattet sind.

Bei Staubsaugern mit Beutel ist es wichtig, dass der Beutel den Feinstaub zurückhält oder im Sauger selber nochmal ein separater Filter für den Feinstaub eingebaut ist.

Für Tierhaare gibt es spezielle Staubsauger. Auch Tierhaar-Düsen sind hilfreich.

Eine Alternative zu diesen Staubsaugern ist die recht neu entwickelte Technologie mit einem Wasserfiltersystem. Der eingesaugte Feinstaub und die Allergene werden in einem Abwasserbehälter aufgenommen.

Der Nachteil dieser Modelle ist der Pflegeaufwand. Nach jeder Nutzung muss der Staubsauger gründlich gereinigt werden, da sich sonst Schimmel bilden kann. Wasserstaubsauger gehören aber zu den gründlichsten Saugern für Allergiker.

Leise staubsaugen: Energie und Nerven schonen

Die Eindämmung der Lärmentwicklung beim Staubsauger kann ganz einfach über die Saugkraft reguliert werden.

Staubsauger sind mit einem Regler ausgestattet, mit dem du die Saugleistung an die zu saugende Bodenoberfläche anpassen kannst. Meistens kannst du mit mittlerer Saugstärke arbeiten. Die höchste Stufe brauchst du nur bei sehr starken Verschmutzungen.

Leises Staubsaugen schont deine Nerven und verringert den Stress. Gleichzeitig wird der Stromverbrauch gesenkt. Je leiser gesaugt wird, desto weniger Motorleistung ist notwendig.

foco

Wusstest du, dass du nicht während der Ruhezeiten staubsaugen solltest?

Zu Nacht- und Ruhezeiten sowie am Sonn- und Feiertag darf keine Lärmstörung für die Nachbarn entstehen.

Ist dein Staubsauger sehr laut (mehr als 65 dB), und sind deine Nachbarn empfindlich, solltest du zu diesen Zeiten lieber nicht staubsaugen, um möglichen Konflikt zu vermeiden.

Staubsauger stinkt: Tipps & Tricks

Dein Staubsauger stinkt? Hier geben wir dir die fünf besten Tipps und Tricks, was du dagegen tun kannst.

    1. Filter reinigen. Du kannst den Filter ganz einfach unter fließendem Wasser reinigen. Das solltest du regelmäßig tun. Der Filter lässt sich problemlos aus dem Staubsauger rausnehmen.
    2. Staubbeutel wechseln. Beim Staubsaugen werden Essensreste, Krümel und andere Sachen aufgesaugt. Bleiben diese Dinge wochen- oder monatelang im Staubsaugerbeutel oder -behälter, schimmeln sie.
    3. Behälter auswischen. Wenn du einen beutellosen Staubsauger hast, solltest du den Staubbehälter öfters feucht auswischen. Du kannst dazu problemlos Reinigungsmittel verwenden. So wirkst du der Bildung von Keimen entgegen und der Staubsauger stinkt nicht mehr.
    4. Staubsauger-Duft. Du kannst in den Staubbeutel oder Staubbehälter auch einfach Duftgranulat, Duftstäbchen oder Duftbeutel einfüllen. So verbreitet sich beim Staubsaugen ein angenehm frischer Duft im Raum.
    5. Waschmittel. Ein bewährtes Hausmittel ist das Hinzugeben von Waschpulver in den Staubbeutel. Ein Löffel reicht und schon stinkt der Staubsauger nicht mehr.

Wie entsorge ich meinen alten Staubsauger?

Wenn du deinen alten Staubsauger entsorgen willst, musst du einige Dinge beachten. Es gibt drei Optionen: Sammelstelle für Elektroschrott, Händler oder private Abholdienste. Wichtig ist: Elektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll.

Option 1: Sammelstelle für Elektroschrott. Einfach zur nächsten Sammelstelle für Elektroschrott fahren und den Staubsauger abgeben.

Option 2: Händler sind gesetzlich dazu verpflichtet, verkaufte Ware für die fachgerechte Entsorgung kostenlos zurückzunehmen.

Option 3: Du kannst deinen Staubsauger auch von einem privaten Abholdienst kostenlos mitnehmen lassen. Diese Dienste werden oft mit Flyern im Briefkasten beworben.

foco

Wusstest du, dass ein nicht funktionstüchtiger Staubsauger nicht gleich als Schrott betrachtet werden sollte?

Denn die meisten Motoren lassen sich meist noch beim Herausbauen als funktionsfähig erweisen. Die Funktionsdauer des Staubsaugers hängt meistens von ihrer Pflege ab.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/staubsauger

[2] http://www.freundin.de/alleskoenner-staubsauger-tipps-die-sie-noch-nicht-kannten

[3] http://www.t-online.de/leben/id_63033246/verbraucher-tipps-effektive-tricks-gegen-muffige-staubsauger.html

[4] https://www.allum.de/stoffe-und-ausloeser/sanierung/staubsauger-fuer-allergikerhaushalte

Bildquelle: 123rf.com / rosieapples

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Ines ist gelernte Raumausstatterin und kennt sich mit allem rund ums Thema Haus aus. Sie bloggt nicht nur über die neuesten Möbeltrends, sondern gibt auch Tipps zur Sauberkeit und zu aktuellen Inneneinrichtungsthemen.